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1

Montag, 21. August 2006, 18:58

Problem: Opfer im Schrank

Hallo,

ich möchte euch hier kurz von einem Problem berichten das sich bei einer Trümmerübung am Wochenende bei uns gezeigt hat.
Warum möchte ich euch davon Berichten?
Weil es uns ein Anzeigeproblem gezeigt hat von welchem wir überrascht waren und ich meine einige von Euch könnten vielleicht auch mal Berichten wenn es bei Euch Probleme gibt oder auch einfach mal von Übungen selbst einen Bericht schreiben, muß ja nicht immer hammermäßig Spektakulär sein, sondern die anderen einfach weiter bringen.

Also von Anfang an:
Für letzten Samstag hatten wir ein ehmaliges Möbelhaus/Küchenstudio mit Schreinerei, das kurz vorm Abriss steht, zum Training zu Verfügung.
Das alte und immerwieder umgebaute Haus hatte einiges an Versteckmöglichkeiten zu bieten, einen riesiges Kellergeschoß ohne Licht, zum Teil noch ein paar Möbel und einige Einbauschränke.
Wir versteckten allso an allen möglichen und unmöglichen Stelle die Opfer und fast durch die Bank hatten alle Hunde bis auf einen die Opfer in den Einbauschränken überlaufen, obwohl Sie dann nochmal gezielt auf die Schränke angesetzt wurden-kein Intresse.
Vorausschicken möchte ich hier, das wir Trümmersuche eher Sekundär betreiben, wir sind eine kleine Staffel und wollen unsere Hauptaufgabe in der Fläche sehen.
Aber gewundert hat uns das dann doch, klar man hat jetzt nicht auf jedem Trümmergelände vom Schreiner angepasste Einbauschränke mit 22mm starken Türblättern.
Wir üben auch sonst mit geschlossenen Verstecken und
da klappt es gut.
Vielleicht habt Ihr ja auch sowas schonmal bemerkt und könnt davon Berichten oder habt gute[/U] Ideen das zu Trainieren.
Wir haben dann nochmal motivierte Anzeigen auf kurze Distanz gemacht und der Hund konnte sehen wie das Opfer in den Schrank geht, was machte der Hund?
Er ging um den Schrank herum, dabei durch zwei andere Räume und suchte das Opfer hinter dem Schrank obwohl dazwischen noch ne Mauer war.
Das heißt für uns also Üben und Üben.

Bin aber jetzt sehr gespannt auf Anregungen von Euch, vorallem von den Trümmerspezis und darauf ob Ihr schon ähnliches erlebt habt.

Liebe Grüße
Max
Ein Freundliches WUFF-WUFF
MAX


Cui bono



luzie

Fortgeschrittener

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2

Montag, 21. August 2006, 21:02

RE: Problem: Opfer im Schrank

Hallo Max,

wenn es erst mal auf Anhieb "allein" mit der Nase mit dem im Schrank versteckten Opfer (ich nehme an, die Schranktür war geschlossen?) mit der Anzeige nicht klappt, würde ich das mit (halb)offener Tür/en noch mal versuchen und dem Hund die Möglichkeit geben auch mit den Augen zu arbeiten .....

Bin zwar kein Trümmerspezialist aber so würd ichs versuchen ;)

Viele Grüßle!
luzie

3

Montag, 21. August 2006, 22:33

Hi,

zunächst einmal, zeigen Eure Hunde überhaupt Geruchsquellen (sprich verdeckte Opfer) an, wenn sie das Opfer weder sehen noch berühren können?

Dann Frage 1 - dringt überhaupt Geruch aus dem Schrank (eigentlich schon, sonst würde das OPfer über kurz oder lang ersticken)
Frage 2 - WO am Schrank entweicht die Witterung (könnte mir vorstellen, mit der Thermik, die vom warmen Körper ausgeht, steigt der Geruch nach oben und kommt im oberen Drittel der Türspalten nach außen, so ist es jedenfalls fast immer)
Frage 3 - hat der Einbauschrank vielleicht noch andere, größere Öffnungen als die Türspalten, z.B. Löcher für Kabel an der Rückwand?
Frage 4 - wenn der Geruch im oberen Drittel der Türritzen oder der Rückwand rauskommt, wo geht er dann hin? Habt Ihr das vorher mit Puder/Staub ausgetestet? Steigt er vielleicht mit der Warmluft nach oben an die Decke und kriecht an ihr entlang, um in einer völlig anderen Ecke des Raums/ bei offener Tür Nachbarraum wieder runterzukommen? Oder ist der Geruch durch einen offenen Kellerfensterschacht evt. durch Kaminwirkung nach außen gezogen worden?
Frage 5 - wie lange war das Opfer im Schrank? Kann sich schon genug Geruch angesammelt haben, um als Flächenhund einem Geruchspool/ einer Geruchsfahne ohne Sicht/Berührungskontakt zum Opfer folgen zu können?
Frage 6 - welche Taktik habt Ihr angewandt, um den Raum abzusuchen? Unsere Hunde lernen z.B. systematisch an der Wand entlang zu suchen, weil da die Chance am größten ist, Geruch zu finden.

Gebäudesuche ist nicht Trümmersuche. Hier gelten zusätzlich zu den verdeckten Opfern, noch ganz andere Gesetze. Eigentlich ist das ein eigenes Ressort und sollte gesondert geübt werden. Für Flächensuchhunde alledings nicht uninteressant, denn es kommt ja im Flächeneinsatz öfters vor, daß Scheunen, Garagen, Dachböden, Keller, ganze Wohnungen/Häuser (leer oder bewohnt) abgesucht werden sollen. Wird gern vergessen von Staffeln, die den ansich klugen Entschluß gefaßt haben, sich mangels Kapazitäten nur auf die Fläche zu beschränken. Da gehört schon mehr dazu, als durch den Wald zu heizen. Oder man holt sich für diese Zwecke eine Staffel, die Trümmerhunde hat und die entsprechenden Objekte zuverlässig absuchen kann.

Was mich an Deiner Schilderung Eurer Strategie (und der vieler anderer Staffeln) stört ist, daß Ihr Trümmerarbeit "eher sekundär" macht.
"Ein bißchen"Trümmerarbeit ist sowas wie "ein bißchen schwanger". Das geht nicht. Dafür sind die Anforderungen im Trümmereinsatz definitiv zu hoch...
Warum belaßt Ihr es nicht einfach bei der Flächensuche mit allen Schikanen (incl. Gebäude- und Ufersuche)? Oder ist die Trümmersuche zwischendurch nur zum Aufpeppen des Trainingsalltags gedacht? Ehrlich gesagt, dafür wärs mir zu riskant. Ich bin bei Trümmerübungen immer froh, wenn wir alle Hunde, Hf und Opfer ohne Unfälle wieder mit heimbringen - das ist ja leider beileibe nicht immer der Fall. Allen aktiven und passiven Sicherungsmaßnahmen zum trotz...

Wäre vielleicht mal wert, darüber nachzudenken. Wenn Ihr das öffentlich machen wollt, macht dazu bitte einen eigenen Thread auf. Ist schon genug, wenn ich hier offtopic schreibe... *gg*

Daniela
Jedermann klagt über sein Gedächtnis, niemand über seinen Verstand. (Francois de La Rochefoucauld)
+++ The only thing that two dog trainers can agree on is that the third one is doing it wrong.+++
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luzie

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4

Montag, 21. August 2006, 23:19

Nun, warum sollte die Staffel die Gelegenheit zur Übung in einem Gebäude vorübergehen lassen, ist oft eh nicht leicht solche Suchszenarien aufzutun?

Die Erfahrung, dass Gebäudeabsuchung nicht ebenso wie Fläche/Trümmer funktioniert, hätte sie sonst nicht gemacht.

Es kann doch niemand von Anfang an perfekt sein und es muss nicht aus allem gleich eine Bibel geschrieben werden.


Viele Grüßle!
luzie

5

Dienstag, 22. August 2006, 03:27

RE: Problem: Opfer im Schrank

Hallo,

Im Prinzip hätte das nicht passieren dürfen. Weshalb es passiert ist läßt sich nicht in einem Forum erklären: keiner von uns war dabei, keiner hat es gesehen.

Nach meiner Erfahrung sind solche Verstecke vor allem Sache der Routine. Häufig kann man in diesen Fällen beobachten, daß Hunde zwar Interesse am Raum haben, das Versteck aber nicht finden: der Hund vermutet ein Opfer, kann es absolut nicht lokalisieren, der Reiz ist relativ schwach (weil der Geruch z.B. nach oben zieht) und daher löst er nicht aus. Hat er keinerlei Interesse dürfte die Nase nicht gut genug sein.

Läßt man solche Verstecke von einem wirklich routinierten Hund ausarbeiten, so wird man sehen, daß er den Geruch an einer bestimmten Stelle findet, oft an der Mauer, und dann von dort aus alle möglichen anderen Plätze absucht. Mitunter kann das relativ lange dauern, aber der Hund sollte nicht aufgeben. Und natürlich sollte der Hundeführer die Situation erkennen. Im Einsatz lassen sich solche Dinge nämlich normaler Weise vom Hundeführer lösen: Es gibt keine Versteckmöglichkeiten im Raum außer dem Kasten, Hund hat etwas, das er nicht lösen kann, also schauen wir da rein.

Übrigens gibt es im Tritol (ein hübsches Übungsgebiet des Österreichischen Bundesheers, das unter gewissen Umständen zur Verfügung steht) ein Versteck, das so ist: im Keller des teilweise eingestürzten Hauses (vorne, ich meine das, in dem der lange Gang mündet, im Nordosten am Zaun) ist in einem vollkommen dunklen Nebenraum ein Schrank auf gut 2 Metern Höhe. In diesem Raum ist normaler Weise kaum Luftzug und wenn man eine gute Unterlage verwendet (der Schrank ist unten offen), die Türen schließt - und der Hund das Versteck nicht kennt - hat man genau die Situation. Wir haben dieses Versteck vor ein paar Monaten so ausgearbeitet und alle Hunde hatten damit ihre Schwierigkeiten, unsere besten konnten es aber relativ bald lösen. Die anderen haben zwar im Raum gebellt, konnten aber die exakte Stelle nicht zeigen: einfach noch nicht genügend Routine. Ich war die Versteckperson und fand es sehr interessant, das Verhalten der Hunde zu beobachten (akustisch, gesehen hab ich ja nichts).

Grüße

Johannes

SabineP.

Anfänger

Beiträge: 37

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6

Dienstag, 22. August 2006, 10:07

Hallo,
kennen eure Hunde denn total verdeckte / gar nicht sichtbare Opfer? Hinter "normalen" verschlossenen Türen?
Zum trainieren würde ich auch erstmal auf Sicht..., dann Tür nicht ganz verschlossen..., dann sollten sie es schaffen...
LG Sabine
"Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein mißtrauischer Blick meines Hundes"

7

Dienstag, 22. August 2006, 13:41

Zitat

Original von SabineP.
kennen eure Hunde denn total verdeckte / gar nicht sichtbare Opfer?


Also, wie soll Trümmerarbeit gehen, wenn nicht mit (auch) total verdeckten Opfern? Oder eigentlich: wie geht Rettungshundearbeit mit Hunden, die nicht mit verdeckten Opfern klar kommen? Was tut Ihr, wenn Ihr jemanden findet, der nicht sichtbar ist?

Verdeckte Opfer sind im Prinzip simpel: viele Hunde begreifen es auf der Stelle, manche erst, wenn man ihnen zeigt, daß sie mit ihrem Verdacht - daß nämlich ein Mensch dort ist, wo es nach Mensch riecht - recht haben. Und ich denke, jeder Hund muß damit klar kommen!

Johannes

Heinz

BRH Rettungshunde

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Beruf: Feinmechaniker

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8

Dienstag, 22. August 2006, 23:54

Hi,
Ich denke mal wenn der Hund richtig ausgebildet ist, also auch schrittweise auf den Menschlichengeruch fixiert ist, so ist es letztlich egal ob es einfache geschlossene Türen sind.
Der Hund muß nur richtig verknüpft haben Menschlichergeruch=Bestätigung!

Heinz
Siehst Du die Lea ohne Leine, brauchst Du Glück und feste Beine!

SabineP.

Anfänger

Beiträge: 37

Beruf: Rettungsassistentin

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9

Mittwoch, 23. August 2006, 07:37

[

Also, wie soll Trümmerarbeit gehen, wenn nicht mit (auch) total verdeckten Opfern? Oder eigentlich: wie geht Rettungshundearbeit mit Hunden, die nicht mit verdeckten Opfern klar kommen? Was tut Ihr, wenn Ihr jemanden findet, der nicht sichtbar ist?


Sicher, Snowmastwer schrieb aber doch das die Staffel nicht viel Trümmerarbeit macht, wenn bisher nur Verstecke da waren wo entweder doch was sichtbar war oder wenigstens viel Witterung und die Hunde einfach unerfahren sind.....auch das müssen sie erstmal lernen.

LG
"Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein mißtrauischer Blick meines Hundes"

10

Mittwoch, 23. August 2006, 08:30

Zitat

Original von SabineP.
Sicher, Snowmastwer schrieb aber doch das die Staffel nicht viel Trümmerarbeit macht, wenn bisher nur Verstecke da waren wo entweder doch was sichtbar war oder wenigstens viel Witterung und die Hunde einfach unerfahren sind.....auch das müssen sie erstmal lernen.


Sabine, ich denke mir, Rettungshundearbeit bedingt, daß die Hunde absolut verläßlich anzeigen. Auch Leute, die man - aus welchem Grund auch immer - nicht sehen kann. Alles andere ist grobe Fahrlässigkeit.

Trümmerarbeit nicht so toll ambitioniert zu machen, nicht mit dem Ziel auf Einsätze zu gehen, aber als Abwechslung zum Flächentraining ist sicher vollkommen in Ordnung. Ich denke nur, daß wichtige Dinge für das Flächentraining fehlen. Es ist, wie Heinz meint: normaler Weise können sie es sowieso, wir müssen es aber üben.

Was ist, wenn Du zum Beispiel nach einem Kind suchst, das in eine (hoffentlich leere) Regentonne gefallen ist? Versehentlich in einer Garage eingesperrt wurde? Siehst Du, ohne lange nachzudenken fallen mir Beispiele aus normaler Flächenarbeit ein, wo es geschlossene Verstecke gibt.

Im Hundesport ist es anders, das will ich aber außen vor lassen, ich äußre mich dazu nicht. Nur sollen Sportler ihren Sport ausüben und nicht auf Einsätze gehen, dort haben sie nämlich nichts verloren.

Ralph Krauss

JUH Rettungshunde

Beiträge: 1 662

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11

Mittwoch, 23. August 2006, 10:14

Hallo Leutle,

ein Kellergang mit nicht gelüfteten Räumen, dunkel, ein Opfer im verschlossenen Schrank ist doch noch lange, lange keine Trümmersuche. Das muss ein guter Flächenhund sauber abarbeiten, da hat Johannes völlig recht.

Auch unsere Staffel macht wenig oder mit wenigen Hunden Trümmerarbeit (seit 2 Wochen ein Hund weniger) aber trotzdem sollen alle Flächenprofis solche oben beschriebenen Verstecke anzeigen.

P.S. Flächenprofi ist nicht, wer die Prüfung besteht, sondern wer mit seinem Hund solche Lagen lösen kann und zwar im Team.

Für snowmasters Staffel heißt das ganz klar über das Übungsziel hinausgeschossen. Mit den ein oder zwei guten Hunden kann ich das machen, die Anfänger (in solchen Situationen) müssen einen offenen Schrank mit VP vorfinden. Die Fast-Profis bekommen die Tür bis auf nen Spalt geschlossen.


UND WAS GANZ WICHTIG IST:

In einer Übung lassen wir keinen Hund der überlaufen hat, sein Gelände weiterarbeiten. Immer ist beim Hundeführer ein Ausbilder gleichauf, der weiß wo die Versteckpersonen sitzen/liegen. Ist für den Ausbilder klar, daß der Hund überlaufen hat und das unmittelbare Gelände um die VP verläßt, gibt er dem HF nen Tip und dieser schickt seinen Hund erneut in die Parzelle, Raum, Kellergang, Bunker, Höhle , etc..

Wir wollen damit nicht den Hund beschenken, aber zb. kann ja der HF seinen Hund so blöde gelenkt haben, daß dieser keine Chance hatte Witterung zu bekommen. Oder der HF hat die leisen Zeichen seines Hundes nicht gelesen oder ihn gar beim ersten Witterung aufnehmen abgerufen.

Natürlich schicken wir den Hund nicht 20mal direkt aufs Opfer in der Hoffnung: "Na nun bell mal". Aber gewinnen soll bei jeder Übung der Hund. Total bescheuert wäre den Hund nach erfolglos abgesuchten Gelände mit den Frust des Autositzens zu bestrafen:"Dafür suchst Du halt nacher mal besser"!

Das kann ihm (RH) ja im Einsatz auch passieren, daß niemand drin ist.

Ne ne, bei uns ist mittlererweile Gesetz, daß Hund bei Überlaufen ne weitere Chance bekommt. Denn erstens machst beim HF "Klick, Mist da hab ich nicht aufgepasst" und beim Hund: "Klick, schei...., da sitzt ja doch einer drin."

Abbruch nur wenn der Hund direkt zum Opfer läuft es aber nicht annimmt. Weil dann haben wir ganz vorne nen Fehler drin und zuschnell oder falsch aufgebaut und müssen ne ganze Elle Schritte zurück.


Ich kann mir vorstellen,d aß jetzt ein paar Leute schreien:" Na toll, nicht gescheit arbeiten und dann noch dafür belohnen".

Wieder Ne ne. Das können nur Leute sagen die halb fertige Hunde zur Suche von der Leine lassen. Wenn wir die Hunde auf längere Distanz (mehr als nur 50 m "Kuckuck"-Anzeige) suchen schicken, dann sind sie bsi dahin im Anzeigeverhalten fertig ausgebildet und lassen nichts liegen was íhnen vor die Schnauze kommt. Somit sind Fehler durch Überlaufen weniger beim Hund zu, denn mehr beim HF (Suchtaktik, Teamarbeit, Hund lesen, etc.) zu suchen.
Beste Grüße aus dem Allgäu

Quini, Arrow und Ralph

12

Mittwoch, 23. August 2006, 11:02

hallo nochmal,

erstmal viele Dank für eure Beiträge.

Es ist schon richtig das bei uns Fläche priorität hat, aber das Verhältnis ist etwa 60% zu 40% in der Ausbildung, Ralph wird in seine Ausbildung wahrscheinlich auch mehr Bergkunde einfließen lassen wie ein Ausbilder in Stralsund und was das Training angeht kennen unsere Hunde versteckte Opfer in vielen Arten von Kombinationen aber in solchen Einbauschränken, die waren wirklich sehr gut gearbeitet und wohl doch zu dicht, hatten wir noch nicht geübt.
Natürlich werden wir das jetzt nachholen. Natürlich haben wir danach auch die Türen geöffnet um den Hund noch seinen Erfolg zu geben und es war auch teilweise so das im Stockwerk darüber der Boden angezeigt wurde, im Raum daneben die Wand etc.
Ich wollte mit dem Beitrag aber auch erreichen das Ihr über Problemfälle schreibt die anderen weiterhelfen können.
Den meistens sind das hier im Forum doch Selbstbeweihräucherungsbeiträge wenn jemand mal über seine Staffel schreibt, was eh kaum vorkommt und von einem Training direkt hat wer nochmal ?????? und war das nicht vor.....Jahren geschrieben.
Doch genau das sind doch Dinge die hier rein gehören und vorallem Probleme in der Ausbildung. Den es geht hier glaubich weniger um einen Wettkampf, als darum das wir alle die Besten Möglichkeiten, den größten Erfahrungsschatz und das meiste an Erfahrung andere Sammeln den unsere Ziel ist ja ein gemeinsames und zwar zu helfen.
Und es ist doch doof wenn jede Staffel aus den gleichen Fehlern lernen muß, ich mein für was unterhalten wir uns dann hier überhaupt.

So, jetzt Enttäuscht mich nicht und haut in die Tasten!!!!!!


Liebe Grüße Max
Ein Freundliches WUFF-WUFF
MAX


Cui bono



13

Mittwoch, 23. August 2006, 14:04

Hallo,

auch wir mach hin und wieder mal Trümmertraining. Manchmal bieten andere Staffeln im LV ein gemeinsames Training auf Abrissen an, oder wir gehen auch mal auf eine Deponie für Bauschutt. Die Priorität hat aber die Fläche.

Der Gründe, warum wir Trümmer trainieren sind folgende:
- man lernt unglaublich viel, was man auch für die Fläche gut nutzen kann
- es ist für die Hunde eine sehr gute Übung
- es könnte auch mal sein, dass Hundeführer wegziehen und ich denke, dass man denen die bestmöglichste Ausbildung mitgeben sollte, jederzeit in einer anderen Staffel weiterarbeiten zu können. Allerdings wissen wir auch, wo unserer Grenzen sind und gehen mit der Geschichte sehr vorsichtig um.

(Auch das Gerätetraining wird bei uns sehr ernst genommen, obwohl es für die reine Flächenausbildung nicht mehr "gebraucht" wird.)

So waren wir letztes Wochenende bei einer Nachbarstaffel auf dem Abriss einer alten Fabrik. Hier hatten wir ein ähnliches Szenario. Der Keller war z.T so dunkel, dass man ohne Licht noch nicht mal die eigene Hand gesehen hat. Eine VP befand sich in einem Raum, der ca. 3m nach einer Kurve das Ende des Ganges war. Hier wurde die Tür so angelehnt, dass der Hund seine Nase reinbekam. Meiner war als erster Hund dran und ich hörte ihn zuerst nur einen unsicheren Beller machen. Der wurde dann noch ca. 3 mal wiederholt, bis ich näher ran bin und ihm ein bischen indirektes Licht mit der Taschenlampe gab. Er bellte immernoch nur vereinzelt und in unsicherer Tonlage. Man erkannte, dass er zwar starke Witterung hatte, aber nichts "sehen" konnte. Erst mit der indirekten Lichtquelle sah er, dass da oben zwischen Wand und Decke , wo er hinbellte, kein Opfer sein konnte und begann weiter die Geruchsquelle zu finden. Er hat sich dann an der Wand entlang gearbeitet, bis er den Türschlitz fand, aufmachte und "huch, da ist ja jetzt wirklich jemand".

Beim zweiten Durchgang konnte er mit diesen Problemen viel besser und noch selbständiger umgehen.

Übrigens denke ich nicht wie Johannes, dass ein Hund nur auf Trümmer sollte, wenn er sicher anzeigt. Bei uns müssen die Hunde nicht jedesmal bellen, im Gegenteil, wenn ein neuer Schritt kommt, oder z.B. das erste Mal auf Trümmern, oder ein Hund sich wirklich schwer was erarbeitet hat, dann muss er nicht auch noch bellen, sondern bekommt seine Belohnung sofort. Wenn ich also jemanden habe, dessen Hund noch nicht sicher anzeigt, kann ich die VP ja dementsprechend legen, dass sofort bestätigt werden kann. Hatten wir bis jetzt noch nie ein Problem mit.

liebe Grüße

gispi

14

Mittwoch, 23. August 2006, 14:46

Denkfehler?!!?

Hallo zusammen,

ganz oben hatte ich ein paar Fragen gestellt, die Snowmaster ja indirekt auch beantwortet hat.
Wo kam der Geruch raus und wo zog er dann hin? wo hat er sich so stark angesammelt, daß der Hund ihn finden konnte?

Siehe da, im Nachbarraum, oben drüber im Obergeschoss...

Ich glaube, es machen nach wie vor irrsinnig viele RHS einen Denk- und Ausbildungsfehler. Ihr denkt wie Menschen, nicht wie Hunde - weil Ihr Euch nicht versucht, in die Sinneswelt des Hundes hineinzuversetzen. Und das sollte doch einen Hundeführer/-ausbilder vom normal-Menschen unterscheiden.

WAS zeigt der Hund denn an? Richtig , den Geruch.

Ihr könnt es gerne am Modell oder in der Realität versuchen, mit Räucherstäbchen oder Talkum oder Staub nachzustellen - DA, wo Ihr es gern hättet, daß der Hund anzeigt, da ist oftmals KEIN Geruch! Jetzt fangt Ihr an zu grübeln, na das kann ja wohl nicht sein, hier MUSS er doch anzeigen. Weil Ihr den Kerl seht oder wißt, wo er zu sehen ist. Der Hund weiß es nicht, es sollte ihn auch gar nicht interessieren, er soll Geruch anzeigen. Was passiert denn, wenn er das tut? Wird er denn bestätigt, wenn er eine Raumecke anbellt und mit dem Kopf nach oben verweist? Nööö. Der Schrank steht ja gaaanz woanders. Nur, daß den Hund der Schrank kein bißchen interessiert.

Wir hatten gestern im Training in einer Scheune auch diese Situation - mein Hund zeigt auf dem Dachboden mit fester, sicherer und tiefer Belle an einem Fachwerkbalken an. Dort war definitiv kein Opfer! Trotzdem, diese absolut sichere Anzeige wurde von mir genauso bestätigt, wie ein direkter Fund. Später stellte sich heraus, daß unterhalb der Stelle, an der Außenwand, 2 Personen standen (waren keine Opfer). Mein Hund zeigte anschließend an der verdeckten Heuluke genauso intensiv an. Logisch, da kam der Geruch hoch vom Opfer im Untergeschoß. Wieder bestätigt. Ich war happy, daß meine Hündin, die sich mit verdeckten Opfern nicht immer leicht tut, genau dieses Verhalten an den Tag legte. Die Ritzen von Schränken und Türen hat sie wie ein Staubsauger abgesucht, daß üben wir in der Feinsuche mit den Hunden. Wäre einer drin gewesen, vielleicht hätte sie Witterung bekommen. Eine Garantie ist es aber auch nicht, da der Geruch ggf. an einer völlig anderen Stelle herauskommt, gerade, wenn es sich um Räume handelt.

Die Person im Untergeschoß haben wir dann auch gefunden. Hinter einigen Gattertüren, die der Hund selbst öffnen mußte. Im Raum selbst war schon reichlich Geruch, hin und wieder ließ die Hündin sich hinreißen, schon mal in die Luft zu bellen (was sie eher selten macht). Trotzdem arbeitete sie den alten Schafstall selbständig weiter aus und fand das Opfer dann hinter einer Boxenwand.

Ich denke, gerade in der Trümmerausbildung wird viel zu viel auf Sicht gearbeitet und bestätigt, sobald der Hund ein gewisses Anfängerstadium überwunden hat. Wie ist es denn in echten Trümmern? Das Opfer liegt noch lange nicht da, wo der Hund anzeigt. In einem Einsatz lag es rund 20m entfernt am anderen Ende des Gebäudekellers, der zwar eingestürzt war, aber viele viele Hohlräume hatte, wo der Wind sehr kräftig durchzog. Als Hf sollte man in der Lage sein, genau das anhand der Örtlichkeit und dem Verhalten des Hundes zu erkennen. Sonst graben sich die Leute dumm und dusslig!

So, muß zur Arbeit
Greets
Daniela
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15

Mittwoch, 23. August 2006, 15:30

@Daniela

Hallo Daniela,
daß die Stelle mit der stärksten Witterung für uns Sehende in Trümmern/Räumen oftmals nicht nachvollziehbar ist, ist klar.
Wenn Du aber dort bereits Deinen Hund bestätigst, wie prüfst Du, ob an der Stelle tatsächlich Witterung ist. Puderst Du zur Kontrolle? Oder vertraust Du Deinem Hund einfach (was ich bei erfahrenen Hunden nachvollziehen kann). Was ist dann mit Junghunden / Hunden in Ausbildung?
Grüße von
Bea + Kiwi

16

Mittwoch, 23. August 2006, 15:31

Zitat

Später stellte sich heraus, daß unterhalb der Stelle, an der Außenwand, 2 Personen standen (keine Opfer)


Hey, wir haben da aber gesessen!!! :dx16
"Mut ist oft Mangel an Einsicht, während Feigheit nicht selten auf guten Informationen beruht."




Sarah

ASB Rettungshunde

Beiträge: 350

Beruf: Altenpflegerin

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17

Mittwoch, 23. August 2006, 16:42

Hallo zusammen!

Wir waren am Wochenende ebenfalls mit einer befreundeten Staffel auf einem super Trümmerplatz, der auch für die Fläche nutzbar war. Vielen Dank an dieser Stelle an den ASB Hamburg für die Einladung und an den BRH Brandenburg für die Möglichkeit ihren Platz in Wittstock zu nutzen!
Wir haben keine Trümmerhunde, würden geren, jedoch bietet sich uns nicht die Möglichkeit zu trainieren. Wir haben hier fast keine geeigneten Gelände oder die Eigentümer sind nicht einverstanden.
So war es für meine Hündin und mich Premiere in den Trümmern. Ich hatte in den lezten Monaten an der Anzeige gearbeitet, da sich hier Defizite zeigten. Da sie nun sicher anzeigt nuzten wir diese Möglichkeit. Zuerst begannen wir mit einer Einweisung und der Begehung der verschiedenen Stationen. So zeigte ich Juno alles, besonders die Bauwagen, die voller leeren Plastikflaschen sind. Ich ging vor und rief sie rein und sie fand das Rascheln und Knacken ganz toll.
Die erste Übung war eine Eigenanzeige auf Sicht, dann eine mit Fremdopfer, wir nahmen zuerst sicher zu begehende Verstecke ( Bauwagen, MiniHäuschen). Auf den Trümmern zeigte sie dann sauber an und ließ sich auch gut lenken.

Ich habe bei der Begehung auch Schränke gesehen, dachte mir aber, für den Anfang nicht übertreiben! Das würde ich mit ihr auch durch Eigensuchen oder mit halb offener Tür machen. Ich hoffe meine Erfahrungen in Trümmerarbeit noch weiter ausbauen zu können, denn meine Hündin zeigte sich wie auch in der Fläche sehr motiviert und gewand.

Hat einer von euch im norddeutschen Raum Lust auf ein gemeinsames Trümmertrainig und vor allem ein Trümmergelände, dann bitte bei mir melden!

LG Sarah
LG von Sarah und Juno!

18

Mittwoch, 23. August 2006, 18:24

@Daniela

Danke für Deine ausführlichen Ausführungen.
Den Luftzug in den Schränken konnten wir ganz schlecht einschätzen da wir den nur mit offner Tür Testen konnten, war das Opfer drin war dazu kein Platz mehr und selbst wenn wäre das Ergebnis auch nicht unbedingt brauchbar, da der Schrank durch das Opfer quasi verstopft wurde, so half mal wieder nur die gute alte Vermutung und die war dann auch noch geteilt zwischen der Annahme das durch den 0,5 mm starken Schlitz an der Türe oder durch die Rückwand mehr "rauskommt" und je nach Schrank war es auch Unterschiedlich.
Auch wenn ich mich jetzt wiederhole, ich wollte ein Problem aufzeigen das wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte aller RHs jemals getestet hat und wollte noch viel mehr das andere RH von Ihren Problemen berichten.
Es ist auch nicht so das wir hier ein Haufen ahnungsloser Waldspaziergänger sind, wir können in unserem Ausbilderteam auf 22 jährige Erfahrung in der Ausbildung von Rettungshunden zurückgreifen und das können nicht viele Staffeln von sich behaupten.

Liebe Grüße
Max
Ein Freundliches WUFF-WUFF
MAX


Cui bono



19

Mittwoch, 23. August 2006, 18:29

@Kiwi

also...

wenn ein Hund eine Anzeige macht (das zu erkennen, ist ja durchaus möglich), dann wird er bestätigt. Wenn ich in einem Gebäude suche und womöglich sogar mehrere Personen versteckt sind, dann kann ich mir nie sicher sein, wo meine Hunde anzeigen, schon mal gar nicht, wenn ich als Hf nicht weiß, wo die Opfer sind (was gestern, wie auch sonst, bei uns der Fall war).
Das gilt für alle Hunde, die bereits verdeckte Opfer anzeigen.

Wenn ich einen Junghund und/oder unerfahrenen Hf habe, dann checke ich die Witterungsaustrittsstellen an den Verstecken zunächst mit Puder oä., und lasse wenn irgend machbar (ist immer machbar) einen sicheren Hund zuerst suchen. Dann weiß ich schon mal, an welchen Stellen Anzeigen möglich sind und an welchen vermutlich nicht. Bei längerer Dauer können diese Stellen natürlich auch wechseln, da z.B. die Windrichtung Änderungen unterliegt, vielleicht Türen/Fenster geöffnet oder geschlossen werden und die Luftströmungen beeinflußen, oder weil die Sonne auf die Außenwände scheint und somit die Thermik im Gebäude beeinflußt, und die Sonne wandert ja bekanntlich. Mitunter ist beim letzten Team die Räumlichkeit so mit Gerüchen angefüllt, daß der Hund die Quelle oder auch nur die stärkste Ansammlung gar nicht mehr unterscheiden kann.
Dann bekommt man das, was gerne als "diffuse Anzeige" bezeichnet wird. Der Hund kommt in den Raum, und kreist kläffend darin herum.

Und ja, ich belohne jede Anzeige. Was ich nicht belohne, ist eine Pseudoanzeige, wenn ich den Hund versehentlich ins bellen gedrückt habe (soll in den besten Familien vorkommen). Um das zu unterscheiden, muß jemand (z.B. Ausbilder) dabei sein, der weiß, wo die Opfer liegen und wo die Anzeigestellen sein können, und er sollte 1. erkennen, daß der Hund in die Anzeige gedrückt wird, frühzeitig eingreifen, den Hf stoppen und ganz schnell die Anzeige verneinen, bevor der Hf schneller ist und den Hund dafür belohnt. Da wir ja gerne innerhalb der ersten beiden Sekunden nach einer Handlung belohnen, muß das ziemlich fix gehen :gap

Hunde, die sich in Pseudoanzeigen drücken lassen, mit denen trainiert man genau das in einem leeren Gelände, bis sie es lassen. D.h. der Hf drückt, der Hund bellt, wird verneint und das Versteck geöffnet, damit der Hund sich überzeugen kann, das wirklich keiner drin ist. Geht z.B. auch bei Hunden, die Futter oder Kleidung oder tote Katzen anzeigen...

Bei einem Hund, der sowieso bei der Suche ständig kläfft und bellt (Collies, Appenzeller...) muß der Hf seinen Hund wirklich genau kennen, um eine diffuse Anzeige oder eine Anzeige an einer Geruchansammlung vom Alltagsgekläff unterscheiden zu können - die erfahrenen unter den Kläfferbesitzern können das auch.

CU
Daniela
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20

Mittwoch, 23. August 2006, 21:51

RE: @Kiwi

Ich bin nicht mit allem, was ich gelesen habe, einverstanden. Das ist normal und gut so. Mich wundert insbesondere die Arbeit mit Puder. Was genau macht man damit? Die Windrichtung erproben? Es erscheint mir eine extrem umständliche Procedur zu sein. Würde ich gerne einmal sehen.

Bei echten Trümmereinsätzen auf großen Schäden ist es häufig so, daß man Anzeigen hat, aber niemals wissen wird, ob sie korrekt waren oder nicht: Wenn man nicht fix einem Bergeteam zugeteilt ist, ist man schon längst wo anderst, wenn gegraben wird. Vielleicht ist es der wesentlicher Unterschied zwischen Trümmer- und Flächenarbeit, daß bei Trümmerarbeit das Ergebnis nicht so exakt überprüft werden kann. Auch im Training nicht. Insoferne ist Trümmerarbeit natürlich auch schwieriger.

Ein weiteres Problem, das man auf Abrissbaustellen aber auch findet, sind Speisereste. Hunde neigen aus naheliegenden Gründen dazu, Opfer zu übersehen, die neben Speisekammern liegen. Auch daran muß man arbeiten.

Ich habe gelesen, daß es schwierig sei, Trümmergelände zu finden. Das stimmt nur teilweise. Man kann sehr gut auf Abrissbaustellen trainieren. Allerdings bekommt man niemals eine Erlaubnis dazu, die Unfallgefahr auf Baustellen ist groß und der Eigentümer haftet. Eine Frage wie "Wenn heute Nacht hier einige Rettungshunde trainieren würden, und sie würde danach davon erfahren, würden Sie Anzeige erstatten? Welche - über das normale Maß hinausgehenden - Gefahren würden sie dort ausgesetzt sein?" bringt oft bessere Ergebnisse.

Grüße

Jan

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