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markusw

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1

Freitag, 31. Mai 2002, 01:02

Da im anderen Thread immer mehr über die Art und Weise wie eine PO am besten aussieht und wozu sie da ist diskutiert wurde habe ich hier nen neues Thema aufgemacht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Markus« (1. Januar 1970, 01:00)


2

Montag, 10. Juni 2002, 12:32

Wie sieht denn die neue PO beim DRK jetzt genau aus?
Ein bischen was steht ja in dem anderen Thread, aber das ist doch nicht alles, oder?

hoffi

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3

Samstag, 6. Juli 2002, 01:29

PO DRK

Wie die neue PO beim DRK ausieht weis wohl keiner so genau. Es wird darauf hinauslaufen, das jeder LV seine eigen machen wird.
Oder, hat eine Staffel im Münsterland denselben dichten Bewuchs im Wald wie wir im Schwarzwald?

markusw

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4

Samstag, 6. Juli 2002, 11:05

Das fände ich ziemlich scheisse, aber es könnte durchaus so
passieren, da ja die Prüfungsverantwortung schon auf der LV ebene ist.

Hoffentlich begreifen die vom DRK bald was sie mit der Entscheidung gemacht haben und ändern das wieder.

hoffi

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5

Samstag, 6. Juli 2002, 13:27

genau,
und was die LV machen, wie es geregelt wird, ob es wieder / oder immer noch ein prüferobmann gibt weis auch keiner. ich denke aber, die "neue" PO wie sie geschrieben stand , wird so nicht kommen.

6

Sonntag, 7. Juli 2002, 10:48

Hallo zusammen,

ich finde es recht traurig, dass jede Org ihre eigene PO für die Suche nach Vermißten in jeglichen Bereichen niedergeschreiben hat. Ein einheitlicher Standard würde im Grunde genommen das Leistungspotential gleich setzten, da es um ein und dieselbe Sache geht. Retten von Menschenleben.

Das innerhalb des DRK dann noch jede LV ihr eigenes Süppchen kocht stößt bei mir auf völliges Unverständnis.

MfG

Boxer

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JerryLee« (1. Januar 1970, 01:00)


Oliver

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7

Sonntag, 7. Juli 2002, 12:11

Hallo Boxer,
aber genau das ist es doch auch, was vielen im DRK/BRK aufstößt, das eigentlich der Trend eher zur Zentralisierung läuft und das DRK, was bei der Prüfung schon mal recht zentralisiert war den Weg zurück beschreitet.

Viele Staffeln hoffen zumindest zur Zeit noch, das die Prüfungsordnung doch zentral umgesetzt wird und der Kontakt der Prüfer untereinander bundesweit erhalten bleibt.
Und bis auf zur Zeit einen LV halten sich wohl auch noch alle an die Auswahl und die Ausbildung zum Prüfer, wie es bisher war, das ist zumindest ein Lichtstreif am Horizont. Und Prüfer dieses einen LV werden im Rest des DRK nicht mehr zur Prüfung angefordert, was eigentlich auch schade ist, da man ja diese engagierten Leute damit auch mehr oder minder ausschließt.
Ich hoffe zumindest, das unsere Prüfungen in den nächsten Jahren möglichst objektiv werden und wir von möglichst verschiedenen Prüfern beurteilt werden, um eben auch eine valide Prüfung zu haben.

Ansonsten muß man vielleicht dazu übergehen seine Hunde auch noch extern zu Prüfen, denn dann ist man wohl doch über jeden Zweifel erhaben, nicht ordentlich ausgebildete Hunde zu haben, da diese nur vom DRK LV XY geprüft sind.

Ciao
Oliver

hoffi

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8

Sonntag, 7. Juli 2002, 13:35

hallo zusammen,
klar wäre eine einheitlich prüfung für alle verbände das beste. doch das problem ist doch ganz einfach die umsetzung. manche staffeln machen trümmerprüfung auf einem "schuttberg", bei dem der hund durch die unzähligen suchen die er dort schon gemacht hat, alle verstecke systematisch abgrast und natürlich alle opfer findet.
genauso bei der flächensuche. wie will man einen flächensuchhund im hohen norden, mit dem vom mittleren oder südlichen teil deutschlands vergleichen? ich denke es gibt so viele unterschiedliche flächen in deutschland, das man ganz klar unterscheiden muss. ich denke nicht, das ein im norden geprüfter hund weniger gut oder gar schlechter suchen wird wie der im südlichen teil deutschlands, doch es gibt nunmal in der fläche unterschiedliche gebiete in deutschland, manche haben einen dichteren bewuchs, z.T gebirgig u.s.w.
bei der trümmersuche sollte ein einheitliches , neutrales Gelände ein Muss sin. Es kann nicht sein,das manche teams die prüfung praktisch "geschenkt" bekommen, andere dafür ein hardcore prüfungsgelände haben.

ich bin auch dafür das es endlich man einen standard geben soll. man muss eben auch kompromisse eingehen können, und für eine prüfung auch mal einige zeit autofahrt investieren können, damit es eine faire prüfung und gleichberechtigung für alle teams gibt. gerade gute trümmergelände sind bei uns in deutschland schwer zu finden, und wenn eine staffel die prüfung auf dem eigenen trümmergelände macht, kann dies nicht fair sein, weil der hund automatisch alle verstecke kennt und diese schrittweise "agrast"(auch wenn zig verstecke vorhanden sind).

Auch bei der Flächensuche muss der Weg dahin gehen, das die Geländebeschaffenheit aller zu Prüfenden Staffeln gleich sein soll auf einem neutralen Gelände , wo der Hund bzw. HF noch nie war.

Da ist REDOG uns hier in Deutschland denk ich mal einen schritt voraus.


P.S: ich will hier keinen verärgeren, interpretiert nur meine meinung!

Gruß Hoffi

K9Unit

K9Unit

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9

Sonntag, 7. Juli 2002, 15:06

Hallo zusammen,
ich halte es genauso wie Boxer erst eine Einheitliche Prüfung zeigt den Standart der RH. Wir wollten unsere Hunde durch das DRK auf der Fläche prüfen lassen,geht aber nicht da wir vorher lt.Prüfungsordnung als San DRK ausbilden lassen müssten und unsere Hunde die schon eine BH haben auf gehorsam prüfen und dann die Gerätearbeit(???) warum muss ich wenn ich geprüfte Trümmerhunde habe noch die Gerätearbeit prüfen wenn ich nur die Flächenprüfung haben möchte??? Nicht nur REDOG hat ein Prüfsyst. sondern auch beim THW gibt es nun an der Bundesschule Hoya ein Prüfungsgelände auf dem nicht geübt werden darf und auf dem nur Prüfungen( VP,HP) stattfinden. Dieses Gelände wird dann turnusmässig umgebaut so das die Hundeführer immer wieder neue Prüfungssituationen vorfinden. Ich finde so kann man Bundesweit von einer einheitlichen Prüfung sprechen, und die RH aus Aachen haben den gleichen Stand wie die aus z.B. Hamburg

Gruss K9

Oliver

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10

Sonntag, 7. Juli 2002, 16:03

Hallo K9 und Boxer,
sicher habt Ihr beide recht und es wäre wirklich erstrebenswert, wenn es so gehandhabt werden wird.
Ich glaube Hessen ist jetzt zumindest in der Fläche auf dem richtigen Weg. Wir werden ab nächstes Jahr zentrale Prüfungen ausrichten, und zwar so, das die ausrichtende Staffel selbst keine Hunde zur Prüfung bringt und nur fremde Staffeln geprüft werden, das ganze jeweils in einem Übungsgebiet der ausrichtenden Staffel. Die Prüfungen sollen dann umschichtig ausgerichtet werden, so daß jeder etwas davon hat. Außerdem entstehen so nicht ganz so große Anfahrten, als wenn man nur noch 2 Prüfungsorte, wie z.B. das THW hat, denn die haben meines Wissens Hoya und noch ein zweites Gelände.
Aber wir sind mit unserer Staffel da eh recht flexibel, und sind auch schon mal nach Köln zu einer Prüfung gefahren, wo wir gar nichts kannten, weder Prüfer noch Gelände noch Geräte und trotzdem war es recht erfolgreich.
Ich glaube wenn man die Prüfung nur als unteren Maßstab nimmt und die Hunde wesentlich besser ausbildet sollten die jetzigen Prüfungen zumindest kein Problem sein.
Aber vielleicht würde auch gerade die Teilnahme an einer Prüfung einer anderen Organisation die Hemmschwelle zwischen den Organisationen abbauen, denn man kommt dann in Kontakt miteinander und letzlich haben wir alle nur das eine Ziel, einem in Not geratenen Menschen bestmöglich zu helfen.

Ciao
Oliver

markusw

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11

Sonntag, 7. Juli 2002, 16:45

Das mit der Zentralen Prüfung ist bei uns in Bayern schon seit Jahren gang und gebe und kommt hoffentlich bald überall.

Ansonsten Zentrale PO, klar warum nicht (ich wäre dafür).
Wer macht sie?
Was steht drin und was nicht?
Die Leute die da dabei sind schlagen sich nach maximal einer Stunde die Köpfe ein :)

Zu den Geräten (k9):
Warum auch bei der Flächenprüfung, das haben sich schon viele gefragt und man kann da über Sinn und Unsinn lange diskutieren, nimm es einfach als eine Aufgabe des Hundes hin die a) zeigen soll, wie gut der Hund und der HF zusammenarbeiten können und b) wie gut seine Geschicklichkeit ist (oder wie auch immer). Solche Aussagen kann man immer gebrauchen, auch in der Fläche und wenn Du einen geprüften Trümmerhund hast darf das doch kein Problem für Dich sein.

12

Sonntag, 7. Juli 2002, 19:40

Hallo zusammen,

nach langen Wirren innerhalb der Zuständigkeit der Feuerwehr haben wir unsere Vorprüfungen in Rheinland Pfalz laufen können. Ein Gelände in der dargebotenen Form hatten unsere Hunde nicht kennengelernt. Trotz des langen Anfahrtsweges (ca. 250km) war das Ergebnis für uns sehr zufriedenstellend. Es hat uns gezeigt, dass wir mit unserer Ausbildungsart und Weise auf dem richtigen Weg sind.

Eine übergreifende Prüfungsabnahme wäre für mich persönlich nicht das Problem, nur wie wir schon aus dem Bereich dieses Forums kennengelernt haben, bestehen die unterschiedlichsten Auffassungen über sinnvolles und unsinniges im Bereich des Rettungshundewesens.

Bis es an diesem Punkt angekommen ist und ein einheitlicher Standard vorherrscht werden viele Jahre ins Land gehen. Eine Einigung unter den Hundeindividualisten wird es nicht geben und so warten wir auf dieses Ziel wahrscheinlich unendlich lange.

Das schlimme daran ist der Leistungsunterschied innerhalb der verschiedenen Org. obwohl es immer um die Hilfe für andere geht. Wie sieht es den dann in einem realen Einsatz aus. Jeder macht sein eigen Ding?? Wäre für die zu rettenden Menschen nicht von Vorteil.

Selbst das Zusammenfinden zu einem gemeinsamen Gespräch ist immer mit heftigen Wortgefechten verbunden. Eine Einigung ist nicht zu finden. Das DRK hatte diesen Stand und hat es umgeschrieben. Ob im Norden oder Süden, der Hund hat den Menschen zu suchen, egal um was für ein Geländeteil es sich handelt. Dafür machen wir ehrenamtlich diese Arbeit. Die Anerkennung finden wir dann, wenn unser Hund bei einem Einsatz eine Person im Gelände auffindet.

MFG

Boxer

13

Freitag, 20. Dezember 2002, 19:11

Neue DRK PO

Hallo,

zur DRK PO möchte ich mich nicht äußern, weil sie mir in ihrer aktuellen Fassung nicht bekannt ist.

Aber die hier geäußerten Ansichten zum unterschiedlichen Prüfungsgelände kann ich nicht teilen. Seit einigen Jahren nehme ich Flächen- und Trümmerprüfungen, von München bis nach Schleswig-Holtstein, ab. Bis jetzt ist es eigentlich noch immer gelungen ungefähr vergleichbare Suchstreifen anzulegen. Nördlich von Hamburg hatte ich einen mindestens genauso dichten Fichtenbestand, wie in Bayern oder im Schwarzwald.

Hat das Suchgebiet mal etwas lichten Bewuchs, so bin ich in der Länge des Suchstreifens variabel. Zudem baue ich dann ein paar psychologische Knackpunkte ein.
Aus meiner Sicht war es fast immer möglich, einen vergleichbar schweren Suchstreifen anzulegen.
Auch bei der Trümmerprüfung kann man mit etwas Phantasie ein paar Stressmomente einbauen. Es darf jedoch nicht sein, dass die Hunde ihr Prüfung auf bekanntem Gelände ablegen und alle bekannten Verstecke nur noch ablaufen.

MfG
HJSchalkow
Hans-Jörg-Schalkowski
HJSchalkow@aol.com

K9Unit

K9Unit

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14

Freitag, 20. Dezember 2002, 19:27

Hallo,
leider hat die Vergangenheit etwas anderes gezeigt. So hatten einige Staffeln ein gutes und schweres Suchgelände auf dem dann die Prüfer die sogenannten Stressmomente einbauten. Die Prüfungen wurden dann auch in einem vernünftigen Umfeld abgehalten. Aber wieviele Staffeln wurden auch mangels Prüfgelände auf dem platten Land geprüft mit ein paar Erdverstecken und fertig. Diese Hunde bekamen dann auch die Rettungshundplakette wie die Hunde die auf 10000 qm Trümmer(in der selben Suchzeit) ihre Prüfung ablegen mussten.
Ich finde es daher gut wie jetzt an der Bundesschule verfahren wird. Ein Prüfgelände das nicht beübt werden darf und das alle zwei Jahre Komplett umgebaut wird (Trümmer) und in dem alle Wünsche der Prüfertagung umgesetzt werden.
Auf der Fläche sollten für einen Prüfer mindestens drei Gelände zur Auswahl stehen so das die Gelände nicht auf die Hundeführer sondern auf die Prüfer abgestimmt werden. Nur so kann ich Qualität und nicht Quantität schaffen.
Gruss K9
Wenn die Hunde wüßten, wieviel Blödsinn die Menschen über sie erzählen, sie würden sich vor Scham nicht mehr nach draußen trauen.
© Oliver Jobes
www.stein-laschet.de

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