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1

Dienstag, 5. Juli 2005, 19:22

Probleme mit den Jagtpächtern

Hallo Leute!

In unserer Staffel haben wir unheimliche Probleme mit Jagdpächtern!
Wir dürfen in einigen Waldgebieten schon nicht mehr rein!
Habt Ihr auch solch ein Problem und wie löst Ihr das?

Mare

Heinz

BRH Rettungshunde

Beiträge: 1 844

Beruf: Feinmechaniker

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2

Dienstag, 5. Juli 2005, 23:56

Hi,
Ich kann mich noch an einen Flächeneinsatz vor einigen Jahren erinnern.
Von der Einsatzleitung bekamen wir den Auftrag einen Privatwald, der nicht eingezäunt war, abzusuchen.
Plötzlich stand der Besitzer dieses Waldes vor mir, im Anschlag seinen
Schrotpüster.
"Fort, aber auf der Stelle und sofort" stellte er sich überaus freundlich vor.
Na dann aber zurück und sofort Meldung bei der Einsatzleitung.

Durchgeknallte Jagtpächter gibt es auch hier an der Küste, es sind eben auch nur Menschen.
In der Regel melden wir immer unsere Übungen vorher in Fremdgeländen an.

Heinz
Siehst Du die Lea ohne Leine, brauchst Du Glück und feste Beine!

3

Dienstag, 5. Juli 2005, 23:56

Wir fragen die Jagdpächter VORHER um Erlaubnis, ob sie uns ein Gebiet zuteilen können.

Wir richten uns nach ihren Bedürfnissen, d.h. wenn am Sonntag die Bockjagd aufgeht, werden wir nicht samstags den Wald unsicher machen. In der Brut- und Setzzeit gehen wir in viele Gebiete gar nicht erst rein und zeigen großes Verständnis für die Jagdpächter. Das kommt an. Wir weichen dann auf Gebiete aus, in denen wir ganzjährig trainieren dürfen.

Unsere Hundeteams haben Fortbildungen zum Thema Wildbiologie und Anti-Jagd-Training durchlaufen und können dadurch viele Belange der Jäger nachvollziehen und entsprechend Rücksicht nehmen. Das kommt auch gut an.

Wir knüpfen viele Kontakte über die Praxis (hundeführende Jäger), Bekannte, jagende Kollegen, Nachbarn, bereits bestehende Bekanntschaften zu Förstern und Jägern usw.. - da wir hier sehr ländlich (und waldreich) wohnen, kennt "jeder jeden" und selbst für zugezogene wie mich ist es da nicht schwer, die entsprechenden Leute irgendwo mal zu treffen und anzusprechen.

Die meisten sind sehr aufgeschlossen, zumindest, wenn sie selbst Hunde haben und wissen, daß Ausbildung aufwändig ist. Manche haben definitiv kein passendes Gelände für uns oder können uns nur an 1-2 Tagen im Jahr im Wald gebrauchen, und wenn sie uns absagen müssen, ist es vielen von ihnen richtiggehend unangenehm. Das hat aber auch zur Folge, daß sie uns an ihnen bekannte Jäger weiterempfehlen.

Hier in der Region nicht schwierig, wenn man aber dort wohnt, wo es nur wenig Wald gibt, der auch noch Freizeitgebiet ist und nur wenig Rückzugsmöglichkeiten für das Wild bietet, dann kann man die Jäger schon verstehen, wenn sie wenigstens keine querfeldeinfreilaufenden Hunde im Revier haben wollen.

VG Daniela
Jedermann klagt über sein Gedächtnis, niemand über seinen Verstand. (Francois de La Rochefoucauld)
+++ The only thing that two dog trainers can agree on is that the third one is doing it wrong.+++
www.rettungshunde-nepal.de
www.rettungshundestaffel-mittelhessen.de

4

Mittwoch, 6. Juli 2005, 06:34

Vielen Dank für die Antworten!
Wir haben nur das Problem, das alles von einer Person, die sich im schlechten von uns getrennt hat abhängig ist!
Der letzte Jagdpächter antwortete mir, wenn diese Person noch da wer, dann würden wir auch in diesen Wald dürfen!
Das schlimme ist, das wir schon Jahre diesen Wald nutzen durften und jetzt auf einmal nicht mehr!
Ich konnte nur mit den Kopf schütteln :(
Natürlich sprechen wir das auch mit den Pächtern vorher ab, wenn wir dort üben wollen.

Leia

JUH Rettungshunde

Beiträge: 371

Beruf: Tier-Physiotherapeutin

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5

Mittwoch, 6. Juli 2005, 12:03

Hallo Mare,

bei uns ist das ebenso wie von Daniela beschrieben - wir versuchen gute Kontakte mit den Jagdpächtern zu knüpfen. Diejenigen, die Jagdhunde führen haben für unsere Arbeit mehr Verständnis und unterstützen uns. Ansonsten habe ich ebenso die Erfahrung gemacht, dass wir denen ein "Dorn im Auge" sind (kann ich auch verstehen, da zahlt man ne menge Kohle für die Jagdpacht und kann seine Abschußliste nicht einhalten).

Wir kommen folgendermaßen an Suchflächen:
Kontakt mit der Stadtverwaltung aufnehmen (Liegenschaftsamt / Landschaftsbehörde) dort nach Gelände anfragen, die verschaffen daraufhin den Kontakt zum Jagdpächter. Diese Kontakte gut und freundschaftlich pflegen!!!! Dann klappts auch mit dem Nachbar! :DG

Hier noch ein paar interessante Infos aus dem Netz;
Hunde im Revier:
http://www.ljv-nrw.org/hunde.htm

Liebe Grüße aus dem Sauerländle
Maika
Der Hund braucht sein Hundeleben.
Er will zwar keine Flöhe haben, aber dennoch die Möglichkeit, sie zu bekommen.

Robert Lemke (1913-1989)

6

Mittwoch, 6. Juli 2005, 22:55

Auch wir haben ähnliche Probleme wie Mare mit den Jagdpächtern. An Lösung des Problems ist nicht zu denken. Wir haben halt hier im Norden nicht viel Wald. Bei uns stellen sich nicht nur die Jäger quer, sondern auch die Forstbehörde, ... nicht im Einsatz natürlich!!! nur im Training.

Gerade bei Jägern, die selber Hunde führen, stoßen wir auf die größte Ablehnung: "Wie, alles ohne Leine, .... die gehen doch alles jagen!!!!.....Aber nicht MEIN Wild!" . Ich habe da das Gefühl, das die Jäger oft von ihrem eigenen Hund (viele Jagdhunde sind sicherlich nicht als führig zu bezeichnen!) auf andere schließen!

Ralph Krauss

JUH Rettungshunde

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7

Donnerstag, 7. Juli 2005, 09:57

Genau, weil die Jäger wissen, wie oft ihre Wuffz durchgehen, wollen sie nicht noch mehr Unbill im Revier.

Wir haben bei uns Jäger in der Staffel. Aussage: Wenn die RHS im Revier war ist bei Rotwild für 3-4 Tage Unruhe, bei Schwarzwild für 2 Wochen und Hirsche verschwinden bei Wiederholung ganz.

Insofern braucht Ihr zugängliche Jäger, die Euch Reviere ausweisen, aus denen sie (bei Schwarzwildschäden) das Wild etwas raushaben wollen, bzw. Rotwildgebiete in denen die Jagdfrequenz geringer ist.

Unsere Jäger bekommen immer eine Woche vorher Bescheid, dass wir rein wollen. Dann können sie gleich sagen, ob sie eine Jagd vorhaben oder gerade Schon- und Hegezeit ist.

Von absoluten Vorteil sind sogenannte Staatswälder (weiß nicht wie das in NRW oder NDS heißt. Bayern ist Freistaat, daher heißt der Wald der dem Freistaat gehört Staatswald) Wenn Ihr solche Gelände in erreichbarer Nähe habt, kommt man relativ gut ran wenn der Draht zum Landes (Staats)-forstamt stimmt. Macht mal am Wald- oder Familientag des Forstamtes eine Vorführung, gewinnt den Amtsleiter und er wird Euch bestimmt mit seinen Jägern zusammenführen.

Vorausgesetzt Ihr oder ander haben noch keinen Stunk mit den Jägern gemacht oder bekommen (Fahrrechte, Verhalten im Wald, ausgiebige Gruppenspaziergänge ohne Leine nach dem Training im Übungsgebiet, etc.)

Wir haben es jetzt nach 5 Jahren Überzeugungsarbeit auf mehr als 200 ha (20 km²) gebracht, in denen uns 10 - 15 Suchgebiete zugewiesen sind, die wir nach vorheriger Absprache (1 Woche Vorlauf) benutzen dürfen.
Ist allerdings ein Berufsjäger, der uns dies ermöglicht. Mag sein, daß der das für uns wohlwollender sieht als die Wochenendjäger, die jeden Mountainbiker nach 18 Uhr schon des Waldes verweisen wollen.

Sicherlich ein traumhafter Einzelfall, aber das Ergebnis netter, aber beharrlicher Öffentlichkeitsarbeit.
Beste Grüße aus dem Allgäu

Quini, Arrow und Ralph

8

Donnerstag, 7. Juli 2005, 10:10

Hallo Leute,

hier die Erfahrungen einer Tochter von 2 Aufsichtsjägern (sagts bloß keinem weiter :rolleyes: ) und mengenhaft Jägern in der Familie:

1.) viele Jagdhunde (nicht alle, keine Verallgemeinerung!) sind zweifelhaft ausgebildet und jagen, sobald sie können - vielleicht gehen daher einige Jäger von dauerhaft jagenden Hunden aus, die nur ihre Rehe reißen wollen.

2.) dürfen unsere Übungen sogar im Jagdgebiet meiner Mutter durchführen - lt. ihrer Aussage ergeben sich keinerlei Beeinträchtigungen für die Abschussquote - das Wild ist am gleichen Abend/nächsten Tag wieder da. Natürlich trainiert man nicht jeden Tag dort, und die Abend- und Morgenstunden meidet der wissende RH-Führer (und eben Jägerstochter) für Trainings - ebenso die Setzzeiten für Rehe und anderes Getier. Kurz und gut: reden miteinander, wanns jeder tolerieren kann. :]

Weiters noch eine Option - allerdings jetzt rechtlich nicht verifiziert: habe gehört, dass die Jagdpacht rein die Nutzung des Waldes eben in diesem Bereich erlaubt - wenn der Grundeigentümer zusätzlich den RH-Org das Training erlaubt, sollte das der Jagdpäter zur Kenntnis zu nehmen haben !?

Noch etwas: die Jäger zu den Trainings einladen?! Vielleicht erhöht das die Toleranz!?

Grüße, Manu
Liebe Grüße von Manuela und ihren schwarzen Jungs

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt (M. Gandhi)

Heinz

BRH Rettungshunde

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Beruf: Feinmechaniker

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9

Donnerstag, 7. Juli 2005, 22:12

Hi,
Von @Manu:

Zitat

die Jäger zu den Trainings einladen?! Vielleicht erhöht das die Toleranz!?

Hab ich schon mal gemacht! :DG
Fazit: "Rettungshundeführer sind allesammt Delitanten und haben von Hundeausbildung nienicht einen Schimmer Ahnung"!

Heinz
Siehst Du die Lea ohne Leine, brauchst Du Glück und feste Beine!

Sabine+K

Fortgeschrittener

Beiträge: 438

Beruf: Flugbegleiterin/Familienmanagerin

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10

Freitag, 8. Juli 2005, 08:09

Zitat


Fazit: "Rettungshundeführer sind allesammt Delitanten und haben von Hundeausbildung nienicht einen Schimmer Ahnung"!


Ui, Heinz, was habt ihr denen denn gezeigt?! 8o :hat2

Ich und mein Hund haben unsere Grundausbildung im ersten Jahr bei einer Jagdhundausbilderin gemacht.
Die anschließende RH-Ausbildung war für uns ein Klacks, weil vorher schon solide Grundlagen (in meinem Fall duch UO und Dummy-Training) gelegt waren.

Auch unter den Jägern/Jagdhundausbildern gibt es solche und solche - genau wie bei den Rettungshundlern. ;)

Mit einem hochmotiviert arbeitenden Hund, der zuverlässig (und noch dazu ohne "Brzzl"!) im Gehorsam steht, kann man meiner Erfahrung nach jeden Jäger beeindrucken. Nur zugeben wollen sie's oft nicht. ;)


Grüße
Sabine+K
Grüße
Sabine+K


"Ein Leben ohne Hund ist ein Hundeleben."

Ralph Krauss

JUH Rettungshunde

Beiträge: 1 662

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11

Freitag, 8. Juli 2005, 08:33

Jagdpächter

Hi Sabine und Heinz,

ich weiß nicht wie es Heinz ergangen ist, aber wir haben vor 5 jahren mal nen dicken Fehler in der Öffentlikeitsarbeit gegenüber, in diesem Fall, der Polizei begangen.

Habe den Leiter der Allgäuer POL-Hundestaffel zu einer unserer Prüfungen eingeladen. Die Prüfer warfen meinen Zeitplan total um, so daß während der Anwesendheit der Polizei nur A-Prüflinge (damalige BAG/LUH-PO), also Anfänger geprüft wurden. Prompt fielen 3 Aspiranten durch, einer davon aus unserer Staffel. Alle 3 wegen blöden Anfängerfehlern (Suachgelände falsch eingeteilt, vor Aufregung Hund nicht im Griff, etc.).

Fazit: der POL-Hundeführer ging genervt in den Wald, sammelte ne Tüte voll Steinpilze und fuhr heim. So sah er die guten B- und C-Prüfungen am Nachmittag nicht und wir bekamen 2 Jahre kaum Einsätze.
Bis wir den gleichen Staffelchefe bei einer Vorführung (die wir so steuern konnten, daß die POL das zu sehen bekam, was sie wollte, nämlich einsatzklare Hunde.

Ihr seht, es geht draussen sehr sensitiv zu. Ein falsches Wort, eine blöde Vorführung und auf lange Zeit ist alles kaputt.
Beste Grüße aus dem Allgäu

Quini, Arrow und Ralph

12

Freitag, 8. Juli 2005, 08:38

hi

bin au tochter eines jägers :DG

mein vater jagt in der schweiz und oft in österreich und deutschland als gast. und dies schon seit über 30 jahren. seine aussagen sind folgende:

die anständig auftretenden hundeführer dürfen, die anderen niemals ! so ist das, es wird nicht veralgemeinert.
und wie schon gesagt worden ist, es gibt überall schwarze schafe..... und wir rh-ler müssen uns mehr mühe geben akzeptiert zu werden als andere sportler, das ist nun mal (leider) so. es ist nicht zu vergessen, wir sind auf den goodwill der jäger, landwirte etc. angewiesen, auch wenn unsere arbeit leben rettend sein kann......

patricia

13

Freitag, 8. Juli 2005, 09:31

möchte am rand noch erwähnen:

die jäger haben nicht nur uns die in den wald wollen....... sondern

- waldkindergarten
- orientierungsläufer
- jogger
- mountainbiker
- reiter
- pfadfindergruppen
- etc.

Heinz

BRH Rettungshunde

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14

Freitag, 8. Juli 2005, 22:45

Hi,
Von @Sabine+K:

Zitat

Auch unter den Jägern/Jagdhundausbildern gibt es solche und solche - genau wie bei den Rettungshundlern.


Genau das ist ja mein Reden. :]

Zitat

Ui, Heinz, was habt ihr denen denn gezeigt?!

Wir haben nur einen Vortrag bei einer Kreisversammlung der Jägerschaft gehalten.
Thema dieses Vortrages war "Einsatzmöglichkeiten und Einsatzgrenzen von Rettungshunden"
Diesen Vortrag haben wir schon bei der Polizei, Bundesgrenzschutz, Feuerwehr, Bundeswehr und auch anderen Organisationen gehalten und immer mit einer recht positiven Resonanz.
Aus dem Ammerland habe ich sogar einen Ammerländer-Katenschinken als Dankeschön nach Hause gebracht. :DG

Heinz
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Alett

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15

Mittwoch, 28. Dezember 2005, 20:41

Nachdem ich in der waldreichsten Gemeinde der Oberpfalz wohne
und einen Jagdhund führe kennen uns eigentlich alle
Jäger und Förster.... : „Oh, Klasse, ein Kleiner Münsterländer!, wird der Hund Jagdlich geführt?“
Wenn ich dann erkläre das mein Hund als RH arbeitet finden es
eigentlich auch die Jäger und Förster interessant und wir kommen
dann ins fachsimpeln, was doch so ein Hund alles kann. :dx18

Ich denke die Kommunikation mit den Jägern ist schon sehr wichtig.
Wenn sie sehen, der Hund ist gut erzogen und man ist als HF
wirklich bestrebt den Hund im Griff zu haben, hatte ich mit
der Jäger-Spezies wirklich noch keine Probleme.
Wir haben hier -in der waldreichsten Gemeinde der Oberpfalz- von unserer Forstverwaltung vor
kurzem sehr schöne und große Trainingsgebiete erhalten....... :sonne

Allerdings, der Landkreis direkt nebenan, verlangt absolute
Leinenpflicht und droht auch mit Abschuss........ :dx15

alett

Heinz

BRH Rettungshunde

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16

Donnerstag, 29. Dezember 2005, 00:31

Hi,
Von Alett:

Zitat

Allerdings, der Landkreis direkt nebenan, verlangt absolute
Leinenpflicht und droht auch mit Abschuss

Na ist doch toll, so etwas gibt es auch hier bei uns.
Trotz intensiver Gespräche mit verantwotlichen Stellen geht der Landkreis nicht von dieser Bestimmung zurück.
Da kriegste n`Plak!!

Heinz
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17

Donnerstag, 29. Dezember 2005, 19:37

Mit den Jagdpächtern an sich habe ich persönlich noch keine negative Begegnung gehabt. Das sie den nicht so tollen Ruf haben kommt aber bestimmt nicht von ungefähr.
Bei der Vergabe von Waldgebieten ist es natürlich schwer sich gegen einen Jagdpächter durchzusetzen, der ja auch einiges an Pacht bezahlen muß. Ich sehe das größte Problem, daß sie unsere Arbeit nicht kennen, bzw. auch zu schätzen wissen. Ist aber auf fast allen Stellen so, daß einfach durch Unwissen der Verantwortlichen die RH-Staffeln schon ausgebremst und z. T. auch benachteiligt werden. Schade :(
Die Vordereifel grüßt den Rest der Welt!

Alett

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18

Donnerstag, 29. Dezember 2005, 21:03

Zitat

Original von Mr. Bojangles
... Ich sehe das größte Problem, daß sie unsere Arbeit nicht kennen, bzw. auch zu schätzen wissen. Ist aber auf fast allen Stellen so, daß einfach durch Unwissen der Verantwortlichen die RH-Staffeln schon ausgebremst und z. T. auch benachteiligt werden. Schade :(


@, ..
dem kann ich nur beipflichten.
Unterhält man sich mit den Jägern oder
auch Jagpächtern sind sie schon recht überrascht
das ein Rettungshund die gleiche Nasenleistung
wie ein ausgebildeter Jagdhund bringt.
Auch findet ja der Jäger das „Verbellen“ oder „Bringseln“
in seiner Hundeausbildung wieder.


Bei mir wusste kein Jäger, das auch
unsere Hunde diese Anzeigenarten beherrschen!!

:d4

alett

K9Unit

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19

Freitag, 30. Dezember 2005, 22:01

Zitat

das ein Rettungshund die gleiche Nasenleistung wie ein ausgebildeter Jagdhund bringt


@ Alett
es ist nur ein kleinwenig differiert in der Ausbildung :gap :bpl
Wenn die Hunde wüßten, wieviel Blödsinn die Menschen über sie erzählen, sie würden sich vor Scham nicht mehr nach draußen trauen.
© Oliver Jobes
www.stein-laschet.de

Ventia

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20

Montag, 2. Januar 2006, 04:09

Erfahrungsbericht über Jagdpächter und Förster.
Unser Aufbau von Übungsgebieten erfolgte über einige Jahre mit Klinkenputzen per Telefon.
Sämtliche Forstämter, damit verbunden die entsprechenden Förster wurden angerufen und wegen Suchgebieten befragt. Die Förster kennen meistens ihre "Pappenheimer" an Jagdpächtern mit welchen zu reden ist und welche man erst gar nicht anrufen muss. So können wir mitlerweile auf ein stattliches Kontingent von 5 großen Gebieten mit verschiedensten Schwierigkeitsgraden zurückgreifen. Dabei haben wir nur mit 2 Jagdpächtern direkten Kontakt. Der Rest sind Gebiete über die die Förster in eigener, sprich Staatsforstherrschaft selber entscheiden können.
Straffe Planung der Gebiete, Förster bekommen über das gesamte Jahr Pläne wann wir wo sind. Wünsche und kurzfristige Absagen müssen natürlich berücksichtigt werden. Können uns jederzeit über Telefon od. mail bekanntgegeben werden.
Mit Aufrufen in der Zeitung RHS ... sucht dringend Übungsgebiete, bitte melden Sie sich unter der Nr. ......, kann man keinen Blumentopf gewinnen. (Habe ich hier im Kreis auch schon erlebt)
Aber zugegeben, es gibt wirklich Herrschaften unter den Pächtern welche die :wand überhaupt sind! An denen sollte man auch nicht die Energie verschwenden und lieber woanders weitersuchen. Vor allem sollte es personenunabhängig sein!
Gruß Andrea

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