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Heinz

BRH Rettungshunde

  • »Heinz« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 866

Beruf: Feinmechaniker

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1

Donnerstag, 4. Februar 2010, 23:08

Voraussetzungen zur Rettungshundearbeit

Hi,
Welche Voraussetzungen zur Rettungshundearbeit muß bei Euch eigentlich ein Neuling oder Bewerber mitbringen?
Gibt es auch Voraussetzungen zur Rettungshundearbeit bei den Hunden von Neulingen?
Ich rede hier nicht von Wesenstest, sondern einfache Voraussetzungen um überhaupt beim Training mitmachen zu können.
Gibt es bei Euch eine Probezeit?
Gibt es bei Euch so etwas wie ein Einstellungstest?
Gibt es bei Euch Schnuppertage und wie sehen sie aus?
Wie begegnet Ihr den Neulingen oder den Bewerbern?

Mal von mir eine Begebenheit die ich bei einer fremden Staffel erlebt habe!
Jedes mal wenn ich in dieser Stadt dienstlich zu tun hatte machte ich einen Besuch bei dieser fremden Staffel.
Es war ein nasskalter Dezember nachmittag. Angemeldet hatte ich mich wie immer beim Staffelführer. Dieser sagte mir am Telefon das ich mit dem Einsatzfahrzeug fahren könnte denn an der Fahrzeughalle würde auch noch eine junge Frau, eine Bewerberin mit ihrem Hund zu steigen.
Die junge Frau, so Anfang 20hatte einen fröhlichen schwarzen Labbimix an der Leine. Beide, so schien es mir, waren sichtlich nervös. Die junge Frau hatte in den Haaren eine rote und eine grüne gefärbte Haarsträhne. Der kleine Labbi war, so hatte sie mir gesagt, 6 Monate alt!
Als die beiden der Labbimix und die junge Frau im Fahrzeug saßen, gab der Fahrer über Funk die Meldung an den Staffelführer. "Heinz und der Papagei sind an Bord, ich fahre jetzt zum Übungsgelände"!
Äh, Papagei? fand ich schon etwas verwunderlich. Im Gelände angekommen, dieses lag ziemlich weit außerhalb der Stadt, wurde erst mal der Ofen für den Glühwein aufgestellt und in Betrieb genommen. Ich hatte mich etwas abseits gestellt und beobachtete das Geschehen. Scheinwerfer wurden aufgestellt und erhellten die Kiesgrube in einem spärlichen Licht. Dann wurden die Hunde aus den Boxen geholt und zunächst erst einmal eine Reihe von Gehorsamsübungen gemacht. Dann wurde jeder Hund
nacheinander zur Suche geschickt. Einige der Helfer hatten sich in verschiedene Richtungen entfernt. So konnte man zur gleichen Zeit mit mehren Hunden arbeiten.
Obendrein fing es so ganz fein anzuregnen. Ich sollte nun auch als Helfer in ein Brombeergestrüpp kriechen. Bei der ganzen Hektik hatte ich aber die junge Frau nicht aus den Augen gelassen. Abseits stand sie mit ihrem jungen Hund und fror. "Was ist denn mit Eurem Neuling?" fragte ich. Ach die lass erst mal da stehen die soll sich das Treiben mal anschauen. Irgendwann ging der Ausbilder der Staffel zu der jungen Frau und sagte das ihr Hund jetzt dran sei eine Anzeige zu machen.
Auf dem Boden an einen Baum gelehnt setzte sich dann der Ausbilder hin nahm einen Stock in die Hand und rief dann: "Lass deinen Hund mal von der Leine!"
Ratlos sah sich die junge Frau um aber dann machte sie die Leine vom Halsband ihres Hundes. Zunächst stand der kleine Labbi unschlüssig, aber als der "Ausbilder" dann den Hund lockte, rannte er dort hin. Kurz bevor der kleine Hund den "Ausbilder" erreichte schlug dieser mit dem Stock auf den Boden, so heftig das der Hund vor Schreck einen Satz zurück machte. Der "Ausbilder" stand auf und rief laut: Der Hund ist schreckhaft und Rettungshunde dürfen nicht schreckhaft sein!" Im Hintergrund sah ich die anderen grinsen und lachen. Beschämt nahm die junge Frau ihren Hund wieder an die Leine und wollte fort gehen. Ich rief ihr zu sie solle warten denn ich würde sie zur S-Bahn bringen. Ungefähr drei Kilometer sind wir beide dann noch an diesem Abend zur S-Bahn gelaufen.
Die Junge Frau, Jessika und ihr kleiner Labbi, Freiko sind dann irgend wann Mitglied einer BRH-Staffel geworden.
Keine Grusel- oder Geistergeschichte, sondern dieses habe ich persönlich "live und in Farbe" erlebt!


Heinz
Siehst Du die Lea ohne Leine, brauchst Du Glück und feste Beine!

flotti

DRK Rettungshunde

Beiträge: 74

Wohnort: Grieben

Beruf: Dipl. Ing (FH) Bauwesen

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2

Donnerstag, 4. Februar 2010, 23:16

hallo,

mal ehrlich..was war das denn für eine Staffel? echt Beschämend!!!! Mir tun die beiden wirklich sehr leid...!
Welches bild muss sie wohl von der Rh-Arbeit bekommen haben. Bestimmt kein gutes....! Da fragt man sich welche Aubilder sich das recht nehmen den Titel "ausbilder" tu tragen. X(
Jussy, Stromer und Madeleine


Xander

Anfänger

Beiträge: 16

Beruf: Ärztin für Allgemeinmedizin

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3

Donnerstag, 4. Februar 2010, 23:20

Hallo,
eigentlich kann die junge Frau ja froh darüber sein, wie der geschilderte Fall abgelaufen ist. Stellt euch mal vor, sie wäre bei der Staffel geblieben. :wand
Liebe Grüße,
Barbara

4

Freitag, 5. Februar 2010, 08:43

Hallo Heinz,

ja so kanns gehen, aber ich glaub nicht, daß du hier über die Staffel schreiben wolltest, sondern nur deine Fragestellung (die du aus dem Vorstellungsthread übernommen hast) untermalen wolltest

also, ich versuchs mal

wir sind in der Gegend ein bisschen "verrufen" :D - es heißt bei der einen oder anderen Staffel "geh zum DRK, die nehmen jeden". Nein, ganz so ist es nicht, aber es geht in die Richtung, wir schicken keinen wieder weg, weil er blaue Haare hat (aktueller Fall, wechselt aber regelmäsig, ist also kein Papagei sondern eher ein schillerndes Chamäleon) oder weil sein Hund zu einer bestimmten Rasse gehört.

klar, ein paar Voraussetzungen haben wir auch: der Mensch muß nindestens 16 Jahre alt sein, und grundsätzlich gesund (vor allem auch psychisch, mit körperlichen Einschränkungen können wir umgehen). Der Hund sollte nicht älter als drei Jahre sein, wobei es hier aber auch Ausnahmen geben kann. Und die Erfahrung hat gezeigt, daß ein Anfahrtsweg zum Treffpunkt von max. 45 Minuten funktioniert, jeder, der weiter fahren muß hat nach spätestens einem Jahr aufgehört.

Schritt 1 - eine Gassi-geh-Runde mit mir, da können dann viele Fragen gestellt werden und ich hab Zeit für den Bewerber, kann mich ganz auf seine Fragen einlassen und erzählen, was wir so machen.

Schritt 2 - Schnupperphase - ca. 3 Monate, da "erwarten" wir noch nichts, denn die meisten Menschen müssen sich ja z.B. auch erst an die Trainingszeiten anpassen und in die Gruppe reinfinden. In der Zeit machen wir mit den Teams Schwerpunktmäßig UO, Sozialverträglichkeitsaufgaben mit den Hunden...

Schritt 3 - Probezeit - 1/2 Jahr, jetzt wird der Bewerber voll integriert, Anwesenheit und aktive Mitarbeit wird erwartet. Ca. am Ende der Probezeit findet eine kleine Überprüfung statt (Schwerpunkt UO, aber auch Gerätearbeit und Umgang mit Menschen)

bei der nächsten Hauptversammlung nach dem Ende der Probezeit wird dann über die Aufnahme als Mitglied abgestimmt.
Gertrud mit Gandalf & Räuber - und Leo im Herzen

5

Freitag, 5. Februar 2010, 09:25

Also wenn sich bei uns ein Interessent meldet, werden am Telefon schon mal die Eckdaten vermittelt, und grundsätzliche Fragen geklärt und dann kommt er direkt mit zu seinem ersten Training.
Dort nimmt ihn dann einer der Ausbilder oder manchmal auch einer der erfahrenen Hundeführer "an die Hand" und kümmert sich das gesamte Training, erklärt alles was aktuell passiert und wie das in ein großes Ganzes einzuordnen ist, immer darauf bedacht den Neuling nicht mit Informationen zu überschütten. So kann aber der Neuling schonmal alle Fragen loswerden, die ihm so unter den Nägeln brennen. Mit dem Hund werden schonmal kleine Spielrunden gemacht um zu sehen was der Wuff so mitbringt und wie der Hundeführer mit ihm umgeht. Der Neuling selbst wird aber auch schon für die erfahrenen Hunde als Helfer eingesetzt, sofern dies die Übung zulässt.

Das läuft dann ungefähr zwei Wochen so. Dann kann sich der Neuling entscheiden ob RH-Arbeit was für ihn wäre und wir kriegen auch schon mal einen ganz guten ersten Eindruck. (3 mal die Woche Training)
Will derjenige weitermachen schließen sich 6 Monate Probezeit und darin der obligatorische Eignungstest an. Am Ende der PZ entschieden wird ob die Ausbildung weitergeführt wird oder nicht. In Einzelfällen beenden wir die Ausbildung aber auch schon früher, wenn man sieht dass es so absolut keinen Zweckt hat, sei es nun von Seiten des Hundes oder von Seiten des HF

Voraussetzungen sind die üblichen in der PO verankerten für Hund, als auch für den Hundeführer und wir gehen da eigentlich immer vorurteilsfrei an die ganze Sache heran. Derjenige beweist dann im Laufe der Zeit schon was er drauf hat oder eben auch nicht.
Liebe Grüße, Hugo und Jette
"Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen."

6

Freitag, 5. Februar 2010, 12:13

Hallo,



ich weiß was Du meinst. Auch bei uns ist es so. Es wird ein Gespräch geführt und der Bewerber kann sich die Arbeit anschauen. Der Hund des Bewerbers wird mitgebracht. Man guckt mal in einer Spielrunde mit Menschen was geht. Danach schauen wir, wie der Hund mit seinesgleichen umgeht. Wir arbeiten dann erst auf Abstand ggf. danach auch näher mit Leine. Nach diesem ersten Trainingstag machen wir eine kurze Nachbesprechung.



Bei weiterem Interesse laden wir zu einem Wochenendtermin ein, damit sich derjenige einmal eine Suche ansehen kann. Er wird als Helfer / Versteckperson eingeteilt und darf auch mit den Hundeführern mitgehen und bekommt erklärt, wie alles funktioniert. Sollten wir denken, dass es zu Schwierigkeiten kommen kann, z. B. kleine Kinder zu Hause, der Hund hat gar keinen Bezug... besprechen wir wieviel Arbeit da reingesteckt werden muss. Viele bleiben dann weg. Sollte der angehende HF weitermachenwollen und wir denken dass das klappen könnte, sprechen wir Termine ab. Selten wird bei uns jemand von vornherein abgelehnt.



Nach diesen beiden Terminen beginnt die 1/2jährige Probezeit und dann schauen wir weiter.



Wie ist es denn bei Euch Heinz
Solange der Mensch denkt Hunde hätten kein Gefühl,
fühlt der Hund, dass der Mensch nicht denkt.

7

Freitag, 5. Februar 2010, 12:41

ist bei uns auch so ,

die interessierte person telefoniert oder meldet sich beim staffeleiter,

kommt dann zum nächsten training wo mit dem hund gespielt wird ihr alles gezeigt ,darf auch mal ins versteck bei einem sichern hund bis sie sich entscheidet ja mach ich ,sechs monate probezeit bis zur vollen aufnahme,was ich persöhnlich auch richtig finde damit sich die staffel an sie/ ihn und umgekehrt gewöhnen kann,wei im geschäft eben auch

8

Sonntag, 7. Februar 2010, 08:18

Hallo,

Zitat

Ich rede hier nicht von Wesenstest, sondern einfache Voraussetzungen um überhaupt beim Training mitmachen zu können.
Gibt es bei Euch eine Probezeit?


ja, von mind. 3 Monaten... dann entscheidet die gruppe gemeinsam, ob eine weitere zusammenarbeit gewünscht wird...im einzelfall trennt man sich auch schon im vorfeld von interessierten neulingen


Zitat


Gibt es bei Euch so etwas wie ein Einstellungstest?


jein;)
die kontaktaufnahme erfolgt meist über unsere hp, wo wir ein anmeldeformular mit ein paar standartfragen eingefügt haben, so kann man im vorfeld schon einmal grob einschätzen, mit wem man es zu tun haben wird: hier geht es uns weniger um den ausbildungsstand, als um die intension sich unserer gruppe anzuschließen (wir sind reine mantrailer und da dies gerade eine hit-sportart zu werden scheint, trennen wir gern die spreu vom weizen)
sollten sich die leute telefon. melden, werden sie mit den standartfragen konfrontiert ;) und erhalten unabhängig von den antworten jedoch trotzdem die möglichkeit ersteinmal zum schnuppern vorbei zu kommen 8)


Zitat


Gibt es bei Euch Schnuppertage und wie sehen sie aus?


zuerst kommen die menschlein ohne hund zum zuschauen und mitmachen und werden voll ins training involviert, dh. trail legen, als helfer mitlaufen (verkehr achten zb.), und zwischendrin gibts viel input, ergo sind die neulinge niemals sich selbst überlasen, durchlaufen ohne hund alle gruppen (wie haben mehrere gruppen bei unserem training, die jedoch min.2mal wöchent trainieren) und lernen somit alle festen mitglieder kennen... so kann sich jeder der gruppe einen ersten eindruck verschaffen und die leute wissen mit wem sie es später zu tun haben werden... wie die gruppe harmoniert... wie die abläufe und trainingszeiten sind, etc. ...und können sich vorab ein bild machen, ob es das ist, was sie wollen/können etc.

nach der hundelosen teilnahme werden sie regulär ins training integriert


Zitat


Wie begegnet Ihr den Neulingen oder den Bewerbern?

nett, auch wenn sie sich als ungeeignet heraus stellen ;)
wie bereits erwähnt, uns ist die integration in die gruppe, das fördern eigenständigen arbeitens und denkens sehr wichtig...ebenso, dass die gruppe untereinander stimmig ist....natürlich geht es nicht um "wir haben uns alle lieb", sondern um eine (spätere) basis von grundvertrauen und teamwork, da gehört ein sympathiegedanke für uns dazu - jedoch hilft es nichts: sobald man den eindruck hat, der hf und/oder hund ist glänzlich ungeeignet, spricht man das unter 4 augen an, gibt dem gespann ggf. noch eine chance zur veränderung (sofern der hund nicht das problem ist) und verabschiedet sich ggf. auch von dem team

lg katrin

9

Montag, 8. Februar 2010, 10:26

Vorbehaltlos jeder Voraussetzung kann jeder der Interesse hat, bei uns vorbeischauen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass lange Gespräche nicht das nötige Hintergrundwissen offenbaren. Nach dem Motto Learning by Doing kommen die Hundehalter zu einem gemeinsamen Trainingstag erstmal ohne Hund vorbei. Für uns steht im Vordergrund unsere Trainingseinheit auch ohne Einschränkungen durchführen zu können.

Der Hundehalter bekommt an dem Tag einen Einblick in unsere Arbeit und auch die Trainingsstruktur. Für einfache Aufgaben werden die HH als Helfer/ Runner eingesetzt und haben somit erstmals Kontakt zu der Arbeit mit dem Hund. Es wird ihnen viel erklärt und sie stehen mitten im Geschehen, da sie aktiv mit eingebunden werden. Da sie kleine Aufgaben bekommen und durch die ersten kleinen Übungen geführt werden, zeigt sich recht schnell, wie mit solchen Aufgaben umgegangen wird und welches Geschick sie entwickeln.

Der Hund an sich ist erstmal zweitrangig. Für uns ist recht wichtig, dass die Interessenten teamfähig sind. Was nützt uns jemand, der seinen eigenen Hund in den Vordergrund stellt und sich nach seiner Meinung alles um seinen Hund dreht, da er was sinnvolles lernt.

Diejenigen, die sich schon nicht zu diesem zwanglosen Trainingstreffen einfinden können, weil ihr Hund nicht alleine bleiben kann, der Anfahrtsweg zu weit ist, sie nicht mobil sind, andere Freizeitaktivitäten ihren Zeitplan gänzlich aus dem Tritt bringen, Regelmäßigkeit fürs Training sich schwierig gestaltet, familienbedingte Absprachen und Einwände einfließen lassen, waren keine ernsthaften Kandidaten für diese umfangreiche und recht aufwendige Ausbildung.

Vielfach stellen sich die HH telefonisch oder per Mail vor. Sie erzählen und schreiben recht viel zu ihren Vierbeinern. Hunde über 3 Jahre, mit körperlichen Einschränkung, Erkrankungen, sonstigen Leistungseinschränkungen fallen für uns in dem Gespräch raus. Ein umfangreiches Trainings- sowie Beschäftigungsprogramm; hier VGP, Jagdbetrieb, Agility, Obidience, mehrere Kontaktpersonen in verschiedenen Beschäftigungsbereichen; neben der Rettungshundearbeit, schließt eine Ausbildung bei uns ebenfalls aus.

Kommen die Interessenten über die ersten 2 Übungsstunden hinaus, dann werden beide angeleitet und mit kleinen Übungen auf den entsprechenden Bereich vorbereitet. Da wir nicht helferorientiert ausbilden, sind die Voraussetzungen für die recht gut die Interessenten auch Der HF ist für seinen Hund selbst verantwortlich und erarbeitet sich seine Ziele unter Anleitung. Wir geben ihm die nötigen Hilfen dazu.

Den vierbeinigen Gegenpart beobachten wir im Bereich des Arbeitsverhaltens. Da wir bei jedem Training andere Örtlichkeiten nutzen, können wir recht gut erkennen, bei den auf den Hund abgestimmten Übungslagen, wie er auf unterschiedliche Situationen reagiert. So stellen wir die Schwachpunkte fest, erklären diese dem HF und stellen die Ausbildungsschritte darauf ein.

Zeigt der Hund an bestimmten Punkten Nerven, dann stellen wir gezielt Übungen für den Bereich. Nobody is perfect. Verbessert sich aufgrund der kleiner gewählten Ausbildungsschritte das Verhalten nicht über einen längeren Zeitraum, trennen wir uns an diesem Punkt wieder. Auch verändern sich die Lebensinhalte so manchem interessierten HF und
Grüße
Holmes


Die meisten Leute arbeiten an Eiligen Dingen, nicht an den Wichtigsten
(Donald Rumsfeld)

WestLaekenteam

Lawinenhund

Schüler

Beiträge: 160

Beruf: Technischer Angestellter

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10

Dienstag, 9. Februar 2010, 13:49

Also Heinz wenn ich deine Geschichte da oben so lese da steigt mir echt die Zornesröte ins Gesicht!
Bei uns kann eigentlich jeder mitmachen. Natürlich ist körperliche Fitness eine der Grundvoraussetzungen, ebenso wie eine Alpinerfahrung natürlich sehr Hilfreich ist. Wir haben auch keine Ansprüche an den Hund außer gewisse Normen wie Schulterhöhe und Fellbeschaffenheit sollten erfüllt sein! Bei uns darf jeder mal schnuppern kommen wenn er möchte, die Probezeit beträgt ein halbes Jahr. Es gibt natürlich schon Richtlinien bezüglich Übungsteilnahmen etc. Wenn jemand nie auf Übungen erscheint und mitmacht dann wars das! Hatten wir auch schon gehabt des öfteren!
Aufgenommen wird bei uns jeder herzlichst und so wie bei dir oben beschrieben ins Eck stellen und nicht darum kümmern das gibts nicht bei uns! Na ,dem Staffelleiter hätt ich was erzählt! gggg

LG. vom derzeit Einsatz stressgeplagtem Roli
Wer hoch bauen will, muss lange am Fundament verweilen! ;)

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