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Wanda

JUH Rettungshunde

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1

Dienstag, 2. Februar 2010, 19:16

Fremdopfer nein danke.....

Hallo liebe Kollegen,
ich habe mit Wanda ein Problem.
Sie zweigt mir Fremdopfer nicht oder nicht gscheid an.
Ich muss gleich sagen das wir sehr wenig mit Fremdopfern arbeiten.
Mittlerweile ist es wieder besser da wir neue Hundeführer haben aber da ist
es ja auch nicht so leicht weil die noch nicht eingelernt sind.
Sie geht zum Opfer bellt paar mal und kommt dann zu mir weil sie sich unsicher ist.
Manchmal geht sie hin schnüffelt das Opfer ab und geht dann weil sie es nicht kennt.
Wenn das Opfer was macht bleibt sie schon.Aber aus dem Stadion sollte sie raus sein.
Also sie hat mit der Anzeige so kein Problem. Ist sich nur unsicher was sie bei Fremden machen soll.
Ich meine sie hat Fremdopfer einfach zu wenig.Jeden einigermaßen brauchbaren Helfer nehme ich
für Fremdanzeigen her.Hat wer von euch einen Tipp für mich??? Schonmal Danke!!! :hat2
Liebe Grüsse
Anna und Wanda

flotti

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2

Dienstag, 2. Februar 2010, 19:21

Hallo Wanda,

wie lange seit ihr schon in Ausbildung und verhält sich dein hund generell in den Suchen so wenn du außer sicht bist?

lg maddi
Jussy, Stromer und Madeleine


Wanda

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3

Dienstag, 2. Februar 2010, 20:20

Hallo Flotti,
wir sind seid guten 2 Jahren in Ausbildung.
Nein bei bekannten Opfern zeigt sie super an.
Auch bei manchen Fremdopfern zeigt sie an.
Ich kann mich hald nicht 100% auf sie verlassen.
Daher habe ich schiss das wir deswegen durch die Prüfung fliegen.
Liebe Grüsse
Anna und Wanda

4

Dienstag, 2. Februar 2010, 20:25

Zitat

Ich muss gleich sagen das wir sehr wenig mit Fremdopfern arbeiten.

Sie geht zum Opfer bellt paar mal und kommt dann zu mir weil sie sich unsicher ist.
Manchmal geht sie hin schnüffelt das Opfer ab und geht dann weil sie es nicht kennt.

Wenn das Opfer was macht bleibt sie schon.Aber aus dem Stadion sollte sie raus sein.


Wenn Dein Hund bei einer Sache schon weiter fortgeschritten ist (bekannte Opfer), bei einer anderen Sache jedoch noch kaum Übung hat und damit quasi Anfänger ist (Fremdopfer) kannst Du die Übung nicht gleich aufbauen bzw. das Gleiche abfordern.
Du schreibst, sie bellt eben nur ein paar Mal, weil sie unsicher ist beim Fremdopfer - warum macht ihr mit dem Hund nicht bei Fremdopfern angereizte gezogene Kurzanzeigen mit Jackpot nach dem Ankommen? Und wenn sie gern hinrennt, dann steigert ihr auf 1 Beller. Verlangt doch auch niemand vom Kind, wenn es doch schon Englisch kann, weil es das 5 Jahre hatte, auch nach 3 Wochen deshalb Französisch zu können, nur weil es auch eine Fremdsprache ist. :S Wenn der Hund grundsätzlich erstmal die ersten Beller da sicher schafft, ist in der Regel doch eine Steigerung recht schnell möglich, wenn das Grundverhalten (Prinzip der Anzeige mit vielen Bellern) schon erlernt wurde.
------------
Grüße aus Hamburg,
Gesa

Wanda

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5

Dienstag, 2. Februar 2010, 20:43

Vielen Dank für deinen Beitrag!!!
Wir machen mit ihr schon Wecklaufanzeigen.
Da hat sie mit den Fremdopfern ja keine Probleme.
Sie bellt die FO auch 20 mal sicher an.
Nur in der Suche weiss sie dann nicht richtig was sie machen soll.
Liebe Grüsse
Anna und Wanda

6

Dienstag, 2. Februar 2010, 20:51


Nur in der Suche weiss sie dann nicht richtig was sie machen soll.

Mehr Geduld - Kleinere Schritte. Zwischen KA angereizt und Suche liegen Welten.
Und notfalls kann auch in der Suche eine halbgezogene Anzeige stattfinden, indem das Opfer aufspringt und noch ein bissl wegrennt, wenn der Hund in Reichweite ist. Aber ich bin der festen Meinung, daß das Fundament sicher und geduldig aufgebaut werden muss, um später dann schnellere und größere Fortschritte möglich zu machen. Wenn der Hund nicht das macht, was ihr wollt, ist die Übung zu schwer und er hat es noch nicht so verstanden / erlernt. Wieviele KA über wieviele Trainings habt ihr denn mit FO geübt? Und auf welche Distanz (sichtbar/unsichtbar) habt ihr gesteigert dabei, bevor ihr's mal wieder mit einer Suche probiert habt, ob's da geht?
------------
Grüße aus Hamburg,
Gesa

Heinz

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7

Mittwoch, 3. Februar 2010, 00:11

Hi,
Hallo was macht Ihr da?
Einem Hund der zur Suche geschickt wird ist es doch pip egal ob ein Opfer wegrennt, fremd ist, bekannt ist oder sonst was.
Wenn der Hund damit ein Problem hat muß in der Ausbildung weit zurück gegangen werden.
Eine einfache Anzeige auf einige Meter Entfernung muß bis zum Abwinken mit dem Hund trainiert werden!
Wenn der Hund dann diese Anzeige im Schlaf kann wird anderes wie Witterungsübung, Laufanzeige auf Sicht usw traniert.
Eine Suche ist der letzte Schritt in der Ausbildung.


Heinz
Siehst Du die Lea ohne Leine, brauchst Du Glück und feste Beine!

Lawinenhund

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8

Mittwoch, 3. Februar 2010, 07:47

Hi,
Hallo was macht Ihr da?
Einem Hund der zur Suche geschickt wird ist es doch pip egal ob ein Opfer wegrennt, fremd ist, bekannt ist oder sonst was.
Wenn der Hund damit ein Problem hat muß in der Ausbildung weit zurück gegangen werden.
Eine einfache Anzeige auf einige Meter Entfernung muß bis zum Abwinken mit dem Hund trainiert werden!
Wenn der Hund dann diese Anzeige im Schlaf kann wird anderes wie Witterungsübung, Laufanzeige auf Sicht usw traniert.
Eine Suche ist der letzte Schritt in der Ausbildung.

Heinz



Ja, da muss ich dem Heinz recht geben!

LG.Roli
Wer hoch bauen will, muss lange am Fundament verweilen! ;)

9

Mittwoch, 3. Februar 2010, 09:28

Zitat

Daher habe ich schiss das wir deswegen durch die Prüfung fliegen.
da kann ich dir sicher sagen, daß dieses Risiko sehr hoch ist.

da heißt es: zurück zu den Wurzeln und fragen - warum zeigt sie Fremdopfer nicht an?

- hat sie es einfach "nicht gelernt", dann bitte den Aufbau mit Fremdopfern nochmal genau so wie mit bekannten (ist schwierig, denn wirkliche Fremdopfer sind rar gesät, vor allem, wenn man dann noch bestimmtes Verhalten von ihnen fordert und das funktionieren soll)

- ist sie unsicher, wenn sie von dir entfernt ist? dann muß daran gearbeitet werden

- ist sie unsicher bei Fremden? Ich stell mir für unsere Junghungeteams immer die Frage "wird der Hund zukünftig in der Lage sein, einen großen, fremden Mann im dunkeln, fremden Wald zu 100% zu verbellen?" - wenn ich und meine Mit-Ausbilder diese Frage mit "Ja" beantworten können, könnte aus dem Hund ein Verbeller werden, wenn wir jedoch den Eindruck haben, daß es für den Hund einfacher wäre, Hilfe bei Frauchen zu holen, ist das ein erstes Zeichen für einen Freiverweiser (da spielen aber noch viele andere Dinge mit rein)

also bitte: Grundlagenforschung betreiben, nur dann könnt ihr wirlich an dem Punkt arbeiten
Gertrud mit Gandalf & Räuber - und Leo im Herzen

10

Mittwoch, 3. Februar 2010, 10:20

das ist so ähnlich wie bei aick der hatte letztens sein erstes opfer(offen) ca 10 m im wald alles top daas zweite mal ist er auch nur hingerannt und wusste dann nicht weiter,also lieber wieder einen schritt zurück,auf den weg und eine kurzanzeige alles bestens

11

Mittwoch, 3. Februar 2010, 12:32

Hallo Wanda,

du hast Angst, durch die Prüfung zu fliegen? Sorry, aber du solltest eher Angst haben, dass dir dein Hund im Einsatzfall das Opfer nicht anzeigt, weil es da sicher ein Fremdopfer ist. Du solltest nur in eine Prüfung gehen, wenn du sicher sein kannst, dass dein Hund dir JEDEN anzeigt, denn das ist die Mindestvoraussetzung für einen Einsatz.

Ich würde an Deiner Stelle zu den ganzen anderen Staffeln in der Nähe ( oder in deinem Verband) fahren und jeden in den Wald legen, den ich finden kann. Das sind dann alles Fremdopfer, die umsetzen sollten, was du haben möchtest. Hier könnte der Hund auf Motivation gearbeitet werden. D.h. er wird fürs Finden und nicht fürs Bellen belohnt. Am Anfang also sofort wenn er da ist. Hier ist nicht die Länge der Suche entscheidend, sondern das Fremdopfer. Nach einer Weile wird dann mal wieder der erste Beller belohnt usw. Auch hier würde ich dann aber immer wieder zwischendurch mal schnell und mal später belohnen. (Das mache ich mit meinem Hund übrigens nach 7 Jahren auch immer wieder.)

viel Erfolg für die Zukunft und viele Grüße
Silke

Wanda

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12

Mittwoch, 3. Februar 2010, 14:18

Danke euch allen für die Antworten!!! :respekt
Ihr habt schon Recht Wanda braucht Fremopfer.
Die machen dann ganz einfache Anzeigen.
Werde die Staffeln in meiner Nähe besuchen.
Ich halte euch auf dem laufenden.
Liebe Grüsse
Anna und Wanda

13

Mittwoch, 3. Februar 2010, 19:53

Ich würde auch die anderen Staffeln besuchen. Nirgendwo sonst bekommst Du fremde Opfer, die aber wissen, was Du möchtest.

Ich würde Momentan KEINE Suchen machen und ich würde den Hund auch nicht bestätigen, bevor er gebellt hat.
So wie ich Dich verstanden habe, sucht er ja gut, bellt dann aber nicht zuverlässig, wenn er den Helfer nicht kennt.
Das Suchen ist also nicht das Problem. Das Finden auch nicht. Warum soll das dann geübt werden?

Deshalb finde ich Dein Vorhaben mit den Kurzanzeigen sinnvoll. Die Distanz würde ich aber nicht länger als 10 Meter wählen. Der Hund muß nicht suchen, sondern bellen. Nimm lieber kurze Distanzen und dafür viele Anzeigen hintereinander.
Ich persönlich halte nichts davon, dem Hund in einer Suche massiv zu helfen. Alle Hilfen mußt Du wieder abbauen und wenn der Hund sich Hilfen angewöhnt, dann kann es sein, daß er nicht mehr weiß, was er machen soll, wenn diese Hilfen mal ausbleiben.
Gruß Wiesie


Wenn Du etwas wissen willst, frage stets einen Erfahrenen, nie einen Gelehrten! (Konfuzius) 8o


Wanda

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14

Mittwoch, 3. Februar 2010, 20:19

Hey Wiesie,
jawoll du hast es richtig verstanden!!!
Vielen Dank für deinen Beitrag!! :respekt :hat2
Liebe Grüsse
Anna und Wanda

15

Mittwoch, 3. Februar 2010, 22:20

Auch ne Möglichkeit ist für den Übergang folgende Übung.

Setzt eine bekannte Person hin, wo sie gerne bellt und setzt eine fremde daneben. Die Fremde bestätigt mit dem Jackpot und die bekannte spricht mit dem Hund. 2 x, dann ohne bekannte Person mit der gleichen Fremdperson. Der Übergang fällt den Hunden oft leichter und nach ein paar Übungen weiß sie dann, was sie bei Fremden machen soll.

Prüfung ausgeschlossen, Einsätze noch weeeiiit weg. Laßt Euch doch einfach Zeit, es kommt doch nicht auf ein halbes Jahr drauf an.

So geht man nur übernervös in die Prüfung und hat kaum eine Chance.

Viel Glück fürs üben.
Solange der Mensch denkt Hunde hätten kein Gefühl,
fühlt der Hund, dass der Mensch nicht denkt.

Wanda

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16

Donnerstag, 4. Februar 2010, 11:22

Hallo anja,
vielen Dank!!
Ja das ist auch eine gute Übung. :hat2
Liebe Grüsse
Anna und Wanda

17

Freitag, 5. Februar 2010, 12:23

Das freut mich. Viel Erfolg dabei.
Solange der Mensch denkt Hunde hätten kein Gefühl,
fühlt der Hund, dass der Mensch nicht denkt.

Wanda

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18

Mittwoch, 10. Februar 2010, 21:06

Erfolgsmeldung

Hallo ihr,
ich habe gute Nachrichten!!
Am Wochenende habe ich alle fähigen fremden Leute genommen und Anzeigen gemacht.
Am Montag haben wir dann einen kleinen Test gemacht.
Fremde Opfer im Abstand von ca 10 Meter auseinander gesetzt.
Wanda hat die Opfer gesehen.Ich habe sie dann hingeschickt.
Die Opfer haben sie nur paar Mal bellen lassen und dann gleich bestätigt!!!
Ich bin echt glücklich.... :)
Wir machen weiter Anzeigen!!!
Liebe Grüsse
Anna und Wanda

19

Donnerstag, 11. Februar 2010, 13:32

Das klingt gut und es freut mich für Euch. Weiterhin viel Erfolg.
Solange der Mensch denkt Hunde hätten kein Gefühl,
fühlt der Hund, dass der Mensch nicht denkt.

Wanda

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20

Sonntag, 21. Februar 2010, 19:23

Weitere Erfolgsmeldungen.
Es klappt wieder super mit den Fremdopfern!!!
Liebe Grüsse
Anna und Wanda

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