Sie sind nicht angemeldet.

1

Montag, 25. Januar 2010, 21:53

Geruchsdifferenzierung

Wie trainiert ihr Geruchsdifferenzierung? Wie baut ihr das auf, ablauf und Häufigkeit würde mich z.B. interessieren.
Gruß Biene und Ter-ror-rierSpike

2

Dienstag, 26. Januar 2010, 20:49

Was meinst du denn damit??? Eine Geruchsdifferenzierung trainiere ich ja nicht auf einer Trail - da hat der Hund ja schon einen einzigen Geruch in der Nase..



Meinst Du eine Differnzierung von Personen am Zielort, daß der Hund bei der richtigen Person anzeigt???



Grüße

tilli

3

Dienstag, 26. Januar 2010, 20:55

Vielleicht so etwas wie ,
2 Personen gehen gleichzeitig weg , in dieselbe Richtung und nach 100 m trennen sich die Spuren , eine links , eine rechts . Da sollte der Hund schon die richtige Spur haben , sprich , er sollte zwischen den Spuren differenzieren .
Ich hoffe , ich habe es jetzt richtig rübergebracht . Das wäre für mich eine Differenzierung .
Ciao Claudia
Sheila ( die ich nie vergesse ) und Lennox

4

Dienstag, 26. Januar 2010, 21:29

hmm.. das hört sich aber eher an wie ein Splitting... das was Du hier beschreibst ist eine Differenzierung...



Splitting muß einzeln trainiert werden, eben so die Differenzierung... Wir haben das bei Ulla Massen immer so trainiert, daß erst zwei Leute gelaufen sind, dann drei und dann vier... bei zwei Leuten war es so, daß wirklich einer rechts im rechten Winkel und dann einer links im rechten Winkel abgezweigt sind... sobald der Hund an die Splitting-Stelle kam, hab ich angefangen, dem Hund mehr Leine zu geben um sich das Geruchsfeld zu erarbeiten - ich als HF weiß es ja im Prinzip nicht, wo und wann das Splitting kommt... ging der Hund in die richtige Richtung, habe ich ihn verbal mit leiser Stimme bestätigt und ihn nochmals motiviert... das treibt den Hund an, weiterzusuchen und ich merke relativ schnell, wenn der Hund an der Leine wieder "hängt" und die Trail weiter verfolgt....



Diese Form von Splitting haben wir zuerst nur mit kurzen Distanzen traniert - gut eignet sich ein großer Parkplatz, ober eine Weggabelung... wenn das gut sitzt und der Hund auch weiß, um was es geht, kann man die Distanzen vergrößern bzw. auch mehrere Personen einbauen.. Mit Futter habe ich im Splitting selber nie bestätigt - sondern erst, wenn Hund das Opfer gefunden und angezeigt hat... ich habe während der Trail im Splitt nur verbal bestätigt..



Differenzierung habe ich eine eigene Meinung: Wenn ich eine Suche habe und die Befragung gut gelaufen ist, dann weiß ich ja schon, wer gesucht wird.. Komme ich in eine Gruppe von Menschen, wo der Hund eindeutig hin tendiert, dann frage ich in der Gruppe nach der gesuchten Person.



Grüße

Tilli

5

Mittwoch, 27. Januar 2010, 00:06

Nennt man das nicht Indentifizierung? ?(
Liebe Grüße Steffi & Atze

Erni23

ASB Rettungshunde

Beiträge: 89

Beruf: Selbstständig

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 27. Januar 2010, 17:05

Differenzierung habe ich eine eigene Meinung: Wenn ich eine Suche habe und die Befragung gut gelaufen ist, dann weiß ich ja schon, wer gesucht wird.. Komme ich in eine Gruppe von Menschen, wo der Hund eindeutig hin tendiert, dann frage ich in der Gruppe nach der gesuchten Person.



Hast Du irgendwann einmal vor Deinen Hund prüfen zu lassen? Wenn ja, dann arbeite doch von Anfang an mit einer eindeutigen Anzeige. Das im Nachhinein wieder gerade zu biegen ist viel schwieriger ;(

Gruß

Daniel

Heinz

BRH Rettungshunde

Beiträge: 1 844

Beruf: Feinmechaniker

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 27. Januar 2010, 22:47

Hi,
Mal von mir zu diesem Thema eine Frage, da ich überhaupt keine Ahnung von Mantrailen habe.
Woher weiß der Hund oder der Hundeführer das er beim "Splitten", so wie Ihr gesagt habt, die richtige Spur verfolgt?

Heinz
Siehst Du die Lea ohne Leine, brauchst Du Glück und feste Beine!

8

Mittwoch, 27. Januar 2010, 23:12

Zitat

Woher weiß der Hund oder der Hundeführer das er beim "Splitten", so wie Ihr gesagt habt, die richtige Spur verfolgt?
Der Hund riecht es und derHundeführer (oder die Begleitperson/Trainer) weiß beim Traininig, woher die Spur verläuft.

grüße
susanne
"Wer das Verhalten seines Hundes rechtfertigen muss, hat versagt."

Heinz

BRH Rettungshunde

Beiträge: 1 844

Beruf: Feinmechaniker

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 27. Januar 2010, 23:53

Hi,
Na klar, beim Training kann ich mir das ja auch noch vorstellen.
Was aber ist denn im Einsatz?


Heinz
Siehst Du die Lea ohne Leine, brauchst Du Glück und feste Beine!

10

Donnerstag, 28. Januar 2010, 06:28

Hallo Heinz,

in vielen kleinen Übungseinheiten wird dem Hund verständlich vermittelt, dass er nur über den Geruchsartikel, der zu Anfang vor ihm auf dem Boden liegt, zum Ziel kommt. Es ist eine recht komplexe Handlungskette. Da vor jedem Start ein definiertes Ritual vorweg geht, bekommt der Hund die Geruchsprobe, sprich den persönlichen Gegenstand, ausgelegt oder in einer Tüte präsentiert. Das was er an Geruch wahrnimmt, sollte/ muss er auf dem angrenzenden Bereich wieder finden und diesem folgen. Differenzieren ist bei fast jedem Start/ Trailverlauf Inhalt der Ausbildung.

In natürlicher Umgebung soll er dem Verlauf der menschlichen Spur folgen und sich nicht aufgrund seiner eigenen Interessen den Wildspuren widmen. Selbst im städtischen Bereich sind so manche Ablenkungen gegeben, die er trotz Interesse links liegen lassen muss. Das Differenzieren selbst ist ein recht wichtiger Part im Training und erfordert einige Vorbereitungen.

Und dann kommt noch eine ganze Litanei hinten dran.
Grüße
Holmes


Die meisten Leute arbeiten an Eiligen Dingen, nicht an den Wichtigsten
(Donald Rumsfeld)

WestLaekenteam

Lawinenhund

Schüler

Beiträge: 141

Beruf: Technischer Angestellter

  • Nachricht senden

11

Donnerstag, 28. Januar 2010, 09:44

Hi,
Na klar, beim Training kann ich mir das ja auch noch vorstellen.
Was aber ist denn im Einsatz?


Heinz


:D :D Da kannst dann nur auf den Hund vertrauen :D :D Weil wissen kannst es nicht! Könntest auch Pech haben und kilometerweit der falschen Spur folgen! :D

LG.Roli
Wer hoch bauen will, muss lange am Fundament verweilen! ;)

12

Donnerstag, 28. Januar 2010, 12:29

Zitat

Könntest auch Pech haben und kilometerweit der falschen Spur folgen!


Dafür ist die Ausbildung notwendig und jemand, der sich mit der Ausbildung auskennt. Anlesen und vertrauen ist ein recht schlechtes Rezept für die Einsatzbewältigung. Trust your Dog when the focus is on trail.
Grüße
Holmes


Die meisten Leute arbeiten an Eiligen Dingen, nicht an den Wichtigsten
(Donald Rumsfeld)

WestLaekenteam

Lawinenhund

Schüler

Beiträge: 141

Beruf: Technischer Angestellter

  • Nachricht senden

13

Donnerstag, 28. Januar 2010, 13:10

Dafür ist die Ausbildung notwendig und jemand, der sich mit der Ausbildung auskennt. Anlesen und vertrauen ist ein recht schlechtes Rezept für die Einsatzbewältigung. Trust your Dog when the focus is on trail.


Ja, ich weiß! Aber da könnt ich dir Einsatzgschichteln erzählen da schlackerst mit den Ohren!!!! :D :D :D
Wenn berümtberüchtigte Maintrailer a Stunde in die falsche Richtung laufen und sich dann wundern dass da nichts mehr ist! ggggggggggggggggg! Ist natürlich keine verallgemeinerung der Maintrailer!! Es gibt sicherlich gewissenhafte Personen die das in Ihrer Ausbildung dementsprechend trainieren, aber wenns dann bei einem Einsatz heißt, vorher (genau diese) Maintrailer und dann
dürft erst ihr mit Euren Flächenhunden!!! Ja, das kostet mich dann ein breites Grinsen! :D :D

Lg.Roli
Wer hoch bauen will, muss lange am Fundament verweilen! ;)

Heinz

BRH Rettungshunde

Beiträge: 1 844

Beruf: Feinmechaniker

  • Nachricht senden

14

Freitag, 29. Januar 2010, 01:19

Hi,
Vielen Dank, so einiges ist mir nun schon klar.
Von Dir Andreas:

Zitat

in vielen kleinen Übungseinheiten wird dem Hund verständlich vermittelt, dass er nur über den Geruchsartikel, der zu Anfang vor ihm auf dem Boden liegt, zum Ziel kommt.

Das kann ich mir auch gut vorstellen, vor allen Dingen sehr langwierig!

Heinz
Siehst Du die Lea ohne Leine, brauchst Du Glück und feste Beine!

15

Freitag, 29. Januar 2010, 06:41

Das ist einer der wichtigen Teile für das Spiel. Auf der Grundlage geht es anschließend weiter und bis man in der Lage ist, das ganze Drumherum zu verstehen sowie den Hund in jeder oder in möglichst vielen Situationen richtig zu lesen, vergeht Zeit. Ja es ist langwierig und dauert länger als einem Hund die sichere Anzeige beizubringen. Zu fördern, zu sichern, zu lesen und neue Baustellen auch neue Problemstellungen festzustellen, wird einen sehr lange begleiten.

Kommst Du nicht sicher vom Start weg, erübrigt sich alles andere.
Grüße
Holmes


Die meisten Leute arbeiten an Eiligen Dingen, nicht an den Wichtigsten
(Donald Rumsfeld)

WestLaekenteam

16

Freitag, 29. Januar 2010, 19:53

@Daniel

Ob ich meinen Hund prüfen lassen oder nicht, hängt doch nicht davon ab, wie ich meinem Hund eine Differenzierung und ein Splitting beibringe... Mein Hund ist voll im Training und ich meine Anzeigen sind immer eindeutig - denn dafür wird es ja trainiert und dem Hund Hilfestellung gegeben, damit er es lernt... mittlerweile sind die Anzeigen nahezu perfekt - was noch ein wenig hapert, sind die Negativ - aber auch hier sind wir fleißig am trainieren...

Verstehe jetzt grad ehrlichgesagt nicht, auf was du hinaus möchtest...

17

Freitag, 29. Januar 2010, 21:44

So nun habt ihr viel geschrieben aber nicht geantwortet.
@ Holmes, du hörst dich an als wenn du weißt von was du redest. Kannst du mir nicht mal tip geben zu Differenzierung.
Ich möcht wissen ob das immer mit einem Trail zusammen tariniert wird egal ob nur 20 m. Ich meine würdest du dazu trailgeschirr anziehen, also Ritual machen. Oder ist das eher eine eigene übung mit eigenem Komando und ohne das Ritual. Ich habe das jetzt mal so und mal so gelernt. Will jetzt wissen was andere erfahrene als Sinnvoll finden.
Gruß Biene und Ter-ror-rierSpike

18

Samstag, 30. Januar 2010, 08:39

Mal als Beispiel: in dem Thread Vom Highwinder zur Spurtreue und anderen Threads wurde Differenzierung angesprochen.

Der Hund muss bei jedem Anriechen an dem Geruchsartikel seine nähere und weitere Umgebung nach dem passenden Geruchskomplex kontrollieren und diesen nach dem Startritual verfolgen. Differenzierungen sind bei jedem Trailverlauf gegeben. Auch ist immer das Startritual notwendig, da die Verhaltensweisen des Hundes gezielt später genutzt werden sollen. Dazu gibt es verschiedenste Übungen, mit denen das Spiel für den Hund immer wieder neu gestaltet werden kann. Wir für uns nutzen motivierte und nicht motivierte Aufgaben mit 2 und mehr Personen, die der Hund je nach Ausbildungsstand lösen muss. Drum ist für uns oberstes Ziel jeder Trainingseinheit den Fokus des Hundes gegen alle an der Trainingsörtlichkeit vorhandenen Ablenkungen auf die Trail zu bringen.

Wer was als sinnvoll empfindet, hängt mit dem Verständnis für die komplexe Ausbildung zusammen. Es gibt recht große Unterschiede in den Ausbildungs- und Trainingsphilosophien. So gibt es zu dem Bereich Geruchsdifferenzierung eine Menge gezielter Möglichkeiten den Hund zusammen mit seinem HF immer wieder vor neue Aufgaben zu stellen und für den Instruktor Möglichkeiten das Team zu kontrollieren, auf welchem Stand sie sind. Ein Ausprobieren von den unterschiedlichsten Übungen und damit die Vorstellung der Trainingsinhalte via Internet favorisiere ich nicht, da dem Leser die einzelnen Hintergründe und das Lesen des Hundes weniger bekannt sind.

Such Dir einen Instruktor und lass Dir von dem Details in der Ausbildung zeigen. Nur so kannst Du ein fundiertes Training bewerkstelligen.

Verhaltensweisen des Hundes auf der Trail im Gegensatz zum Negativ müssen nicht geübt werden. Vielmehr muss der Hund nachdem er festgestellt hat, dass der Scent nicht vorhanden ist, die Anzeige bei seinem HF aufzeigen. Nur diese Anzeige muss man trainieren.
Grüße
Holmes


Die meisten Leute arbeiten an Eiligen Dingen, nicht an den Wichtigsten
(Donald Rumsfeld)

WestLaekenteam

19

Samstag, 30. Januar 2010, 19:06

@ Holmes: Danke fürdeine Antwort. Sicher ist ein Instruktor hilfreich, aber der muß ja auch irgendwie ständig im Training anwesend sein. So nun find da mal einen! Ich wohne in Berlin und da gibt es keinen von dem ich weiß der das gelernt hat und anderen lehren kann. Seminare habe ich nun schon gemacht, auch bei verschiedenen, um verschiedene Methoden kennen zu lernen. Aber alles was das beim Trailen auf ein zukommen kann kriegt man in einem Seminar nicht unter. Also wie geht es dann weiter? Will ja auch nicht Monate auf der Stelle trampeln. Darum dachte ich auch wäre ein Forum gut um nicht zu sagen da. Sich gegenseitig helfen und anregungen schaffen. Wenn aber immer ein Instruktor die Antwort ist, was sicherlich an einem bestimmten Punkt in keinsterweise falsch ist, dann frage ich mich ob wir hier nur belangloses geschwätz machen wollen. Was leider ja viel zu oft passiert.
Ich verstehe ja auch das du damit Geld verdienst es Leuten/Teams näher zu bringen, aber das hilft im Forum nicht ernsthaft weiter.

Meine Frage war eingehenst auch nicht was Geruchsdifferenzierung ist sondern welche Trainingsmöglichkeiten es dazu gibt. Auch ich kenne einige, so glaube ich zu mindest. Wollte daher hier nur erfahren ob ich damit auf dem richtigen Weg wäre, falls ich übereinstimmungen gefunden hätte. Ansonsten bin ich selbstverständlich offen auf alles was da kommen könnte.
Gruß Biene und Ter-ror-rierSpike

20

Samstag, 30. Januar 2010, 20:38

Zitat

Ich verstehe ja auch das du damit Geld verdienst es Leuten/Teams näher zu bringen, aber das hilft im Forum nicht ernsthaft weiter.


Falsch, mein Geld verdiene ich woanders mit. Und von mir habe ich an dieser Stelle in keinster Weise geschrieben. Ich kenne Deine Leistungsstand nicht. Was nützt es wenn Deine eigene Körpersprache den Hund zum Ziel bringt, dann funktionieren alle Übungen perfekt. Schaut jemand drüber und die Übungen sind gelegt, zeigt es sich erst was für Probleme sich aufgrund der Tipps ergeben haben. Für die grundlegende Ausbildung auf der Spur benötigt es einen langen Zeitraum. Das Fokussieren kommt nicht mit 2 - 6 Übungen.

Zitat

Also wie geht es dann weiter? Will ja auch nicht Monate auf der Stelle trampeln.


Für mich geht es in jedem Training darum, dem Hund seine Konzentration und sein Interesse auf den Trail zu bringen. Wenn man mit ein paar Übungen und schönen Bildchen ManTrailing veranschaulichen könnte, wäre es hervorragend. Den Hund zu lesen bereitet schon so manchem Schwierigkeiten und was nützt es, wenn der interessierte Leser Ausführungen zu dem komplexen Bereich des Trailens nicht versteht.

Wie du schon schreibst, gibt es die unterschiedlichsten Methoden, was zielführend ist entscheidet jeder für sich allein. Deine Art mit dem Hund zu arbeiten ist nicht zu beurteilen. Wie ist Deine eigene Körpersprache? Was gibst du für bewusste oder auch unbewusste Körpersignale über die Leine an Deinen Hund? Wie selbstständig arbeitet Dein Hund?

Selbst wenn Du Dein Verhalten hier beschreibst nützt es jedem recht wenig. Multi-Person-Trail, Multi-Person-Cross-Trails, Split-Trails, einfache Line-ups sind alles Übungen, die in jedem Seminar eingebunden werden. Wie Du sie abarbeitest, ist eine ganz andere Angelegenheit. Weil das ist nicht zu kontrollieren und für mich ist es immer schade, wenn der Hund aufgrund der eigenen fehlerhaften Ausbildung für falsche Verhaltensweisen bestärkt wurde und diese nachhaltig in den Trainings aufzeigt. Man kommt in eine Sackgasse und wird das Trailen leid.

Zitat

Aber alles was das beim Trailen auf ein zukommen kann kriegt man in einem Seminar nicht unter.


Dazu dient auch nicht ein Seminar. Wir nutzen schon seit einigen Jahren die Seminaren von amerikanischen Kollegen. Die Meinungen dazu sind unterschiedlich. Für mich sind die Trainingswochen ein hervorragende Reflexion eines kontinuierlichen Trainings und einer Ausbildungsstruktur. Selbst wie der Hund an seinen Aufgaben wächst, ist eine mehr als interessante Erfahrung, was ich nur sehen kann, wenn ich ihm nach ein und der selben Art und Weise Ausbildungslösungen vermittel. Was nützt es mir, meinen Hund nach den verschiedensten Vorstellungen der unterschiedlichsten Instruktoren zu verunsichern. Selbstständigkeit und Kontrollzwang hat eine Menge mit Begrenzung zu tun. Das eine will ich fördern oder wenn vorhanden nutzen. Das andere steht mir im Weg und spielt mir so manchen bösen Streich.

Immer wieder das gleiche zu tun, die Körpersprache des Hundes erkennen und daraus seine Schlüsse zu ziehen, dafür braucht man einen Ausbilder. Recht oft ist es so, dass man sich die Körpersprache nach gut dünken ausgelegt hat. Auf Verhaltensweisen wartet, weil aus Gesprächen , eigener Vorstellungskraft, eines Kundigen die Schlüsse gezogen werden müssen und der Hund die schon lange aufgezeigt hat. Wir sie gefließentlich übersehen, da uns niemand auf die Eigenheiten des Hundes, seiner Körpersprache, seinem Verhalten, seinem realistischen Ausbildungsstand, mögliche Fehler, Problemstellungen aufmerksam gemacht hat. Wir in einem Modus weiter trainieren und uns sicher fühlen, weil alles in Perfektion funktioniert.

Wenn für Dich Geruchsdifferenzierung in einem stark frequentierten Bereich, hier einem Zugang zu einem Supermarkt, keine Übungseinheit ist, dann frag ich mich, wie Du den Fokus deines Hundes auf die zu leistende Arbeit konzentrierst. Und wenn es bekannt funktioniert, dann lass es unbekannt für dich legen.

Es ist ein Forum und kann eine qualifizierte Ausbildung nicht ersetzen.
Grüße
Holmes


Die meisten Leute arbeiten an Eiligen Dingen, nicht an den Wichtigsten
(Donald Rumsfeld)

WestLaekenteam

Thema bewerten