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smaschmi

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1

Sonntag, 17. Januar 2010, 14:14

Bellen (Anzeige) bei Witterung in der Nähe Des Opfers

Bellen (Anzeige) bei Witterung in der Nähe Des Opfers.

Wie würdet ihr reagieren?

2

Sonntag, 17. Januar 2010, 16:55

Hallo !
Wie jetzt ?
Ist der Hund in der Nähe des Opfers ( kommt also in den Trümmern nicht näher ran ) ?
Oder
Zeigt er an , wenn er irgendwie die Witterung hat , sich aber nicht näher ranarbeitet / ranarbeiten will ?
Ciao Claudia
Sheila ( die ich nie vergesse ) und Lennox

smaschmi

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3

Sonntag, 17. Januar 2010, 17:44

Info!

Hallo

nein das Verhalten zeigt er nur in gesclossenen Räumen! Er zeigt manchmal an wenn er Witterung hat, in der Nähe der Opfer. Nun stellt sich die Frage ignorieren oder Kommando geben um es dem HF genauer zu zeigen.

4

Sonntag, 17. Januar 2010, 18:12

Also , wenn der HUnd eigentlich näher ran könnte , somit also grad mal nen bischen Witterung hat , würde ich warten . Der Hund soll von sich aus die beste Position suchen / da wo halt die meiste Witterung ist .
Ciao Claudia
Sheila ( die ich nie vergesse ) und Lennox

smaschmi

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5

Sonntag, 17. Januar 2010, 18:17

Hallo

aber er bellt sich dann fest! Und lernt er so nicht aus der Witterung zu laufen und sich zu entfernen, deswegen gib ich ihm das Kommando zeig es mir genauer.

6

Sonntag, 17. Januar 2010, 18:19

Hallo,

auf was willste denn warten, wenn der Hund ausgelöst hat, hat er doch bereits die stärkste Witterung, oder was habt ihr euren Hunden beigebracht?

Sind euch die thermischen Besonderheiten in geschlossenen Räumen bewußt?
Grüße Silvia
Ein Frosch der im Brunnen lebt,
beurteilt das Ausmaß des Himmels
nach dem Brunnenrand.

(Aus der Mongolei)


Westlaekenteam

Heinz

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7

Sonntag, 17. Januar 2010, 23:26

Hi,
Mich würde mal interessieren wie weit der Hund in geschlossenen Räumen vom Opfer verbellt?


Heinz
Siehst Du die Lea ohne Leine, brauchst Du Glück und feste Beine!

Miss Marple

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8

Sonntag, 17. Januar 2010, 23:43

Hallo Su, :)

kann die Problematik mangels Deiner Informationen (sorry, zu wenig) nicht nachvollziehen. Der Hund soll dort anzeigen, wo er die meiste Witterung hat. Heißt: Er sucht auf dem Trümmerkegel, an den Trümmergebilden oder im teilzerstörten Haus die Öffnung wo die stärkste Witterung herauskommt

Und das sollte er schon ziemlich selbständig tun. Wenn er sich unsicher ist und auf/in den Trümmern steht und bellt, so nach dem Motto: "Hier ist was, aber wo genau kann ich Dir im Momnet nicht sagen", würde ich in der Ausbildung wieder ein paar Schritte zurückgehen. Wie alt ist der Hund und wie lange macht er schon Trümmerarbeit?

Ist der Hund Trümmergängig und sicher dabei? Bellt er nach unten in die Trümmer, gräbt er dabei oder guckt er Dich beim bellen an oder dreht er sich zu Dir herum? Wie bellt er in einem Trümmertrichter? Wie verhält er sich in Röhren, krabbelt er bis zum Opfer und bellt dort oder steht er davor oder nur am Anfang darin und bellt dann? Erstmal Grüße, Martina 8)
Manche Menschen haben den Kopf nur, damit es in den Hals nicht reinregnet ;)

Grüße Martina

Heinz

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9

Montag, 18. Januar 2010, 00:15

Hi,
Martina, "smaschmi"hat doch geschrieben:

Zitat

nein das Verhalten zeigt er nur in gesclossenen Räumen! Er zeigt manchmal an wenn er Witterung hat, in der Nähe der Opfer.


Bei so einer Information stellt sich mir dann die Frage:

Zitat

wie weit der Hund in geschlossenen Räumen vom Opfer verbellt?


Es kann ja sein das der Hund keine andere Möglichkeit sieht dort zu verbellen, wo er gerade steht, weil die Witterung dort am intensivsten ist.
Wenn der Hund aber, in geschlossenen Räumen, das Opfer sieht, hin könnte, aber ignoriert, stimmt doch in der Ausbildung etwas nicht.


Heinz
Siehst Du die Lea ohne Leine, brauchst Du Glück und feste Beine!

Miss Marple

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10

Montag, 18. Januar 2010, 05:31

Upps, **RotWerd** :whistling: , Heinz, hast recht, Wer lesen kann ist klar im Vorteil :)
Manche Menschen haben den Kopf nur, damit es in den Hals nicht reinregnet ;)

Grüße Martina

smaschmi

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11

Montag, 18. Januar 2010, 10:29

Info!

Der Hund zeigt dieses Verhalten nur in Räumen! Er ist ein sicherer Trümmerhund, geht in jede Röhre, in jedes Loch! Er schaut mich beim Bellen auf mich! Es geht mir darum wie ich mich verhalten soll, dass er sich nocheimal stärkere Witterung suchen soll. Kommando ja oder nein. Denn man kann am Verbellort nicht immer sicher auf die Lage des Opfers schließen. Der Hund sieht die Opfer nicht. Aber der Keller ist sehr schwierig Röhren, Lüftungssysteme usw.

12

Montag, 18. Januar 2010, 15:55

ich denke, daß Dein Hund in den geschlossenen Räumen alles richtig macht. In geschlossenen Räumen fängt sich die Witterung oftmals an anderer Stelle und der Hund zeigt dort an wo die stärkste Witterung ist, soweit alles supi!
Der nächste Schritt wäre, daß der Hund (bzw. der Hundeführer!!!) lernt 'herauszufinden' wo das Opfer tatsächlich ist. Es könnte sein, daß der Hund an einer Stelle bellt und Du in der Prüfung oder eben im Einsatz sagen sollst wo das Opfer liegt. Dann ist man gut beraten wenn man sich mit der Thermik in geschlossenen Räumen auskennt....
Bis zu einem gewissen Grad können Hunde auch selber erlernen, daß das Opfer woanders ist, bzw. wo das tatsächlich ist.

Konkret mache ich es in so einer Situation so: ich lobe den Hund ausgiebig für sein richtiges Verbellen der stärksten Witterung und dann zeige ich ihm wo das Opfer wirklich ist und dort bekommt er sein Spielzeug vom Opfer. Erfahrene Hunde sind dann (in gewissen Grenzen natürlich) in der Lage selber draufzukommen wo das Opfer ist. Wie sie das dann tatsächlich verknüpfen kann ich nicht sagen, man merkt aber deutliche Unterschiede zwischen Junghunden und bereits erfahreneren. Kommt der Hund nicht selber drauf ist natürlich im Ernstfall der HF gefragt!

Wie machen das die Anderen??

Auf dem Trümmerkegel finde ich es zielführend, wenn der Hund nicht mich anschaut, sondern quasi in die Trümmer hineinbellt damit man sehen kann wo die Witterung tatsächlich am stärksten hochkommt.

LG,
Alex

13

Montag, 18. Januar 2010, 17:03

Stimme Gandalf und Siliva zu.Ich denke hier sollte sich der Hundeführer nochmal explizit mit dem Thema Thermik auseinander setzen. Bildgebende Hilfsmittel lassen auch oftmals den Aha-Effekt aufkommen!
Gruß
Hannah mit Echo und Shirley im Herzen
http://zito-vom-greifenring.blogspot.com/

~that others may live~

Heinz

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14

Montag, 18. Januar 2010, 20:50

Hi,
Ich würde es so machen das ich genau wie schon "gandalf" beschrieben hat.

Zitat

ich lobe den Hund ausgiebig für sein richtiges Verbellen der stärksten Witterung

Dann aber lasse ich den Helfer im Versteck irgend etwas machen so das der Hund aufmerksam wird.
Nur ganz kurz und schnell und auch nicht zu laut, zur Vermeidung eines Gewöhnungseffektes.
Wenn er dann am Versteck verbellt bekommt er sofort die Bestätigung!

Heinz
Siehst Du die Lea ohne Leine, brauchst Du Glück und feste Beine!

15

Montag, 18. Januar 2010, 21:04

Zitat

Dann aber lasse ich den Helfer im Versteck irgend etwas machen so das der Hund aufmerksam wird.
Nur ganz kurz und schnell und auch nicht zu laut, zur Vermeidung eines Gewöhnungseffektes.


Hmmm, ich würde das den Hund lieber selber erarbeiten lassen. Keine Geräusche oder Bewegungen. Das verleitet den Hund sonst dazu, einfach mal zu warten und an der Witterung weiterzubellen, weil... das Opfer wird sich schon melden.

Wir machen das auch so wie Gandalf.

Wir hatten das neulich in einem ganz kleinen Raum. Der Helfer stand auf einer hohen Heizung, rechts am Rand im Räumchen. Die jüngeren Hunde haben in fester Überzeugung die gegenüberliegende glatte Wand verbellt. Die erfahreren Hunde haben sich das "Versteck" erarbeitet.
Ich denke, das kommt einfach mit der Erfahrung.
Der Hund sollte an der Stelle mit der stärksten Witterung bestätigt werden ! Und dann kriegt er das Opfer gezeigt und das Opfer spielt ausgiebig.
Der Hund bellt dabei hoffentlich die Witterung an und nicht den Hundeführer, denn von dort kommt ja selbst in den Trümmern meistens die Bestätigung, sei es durch eine Ritze geschoben oder an einem Stöckchen rausgereicht oder wie auch immer ...
Grüße von
Bea + Kiwi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kiwi« (18. Januar 2010, 21:49)


Miss Marple

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16

Dienstag, 19. Januar 2010, 00:45

Wir lassen den Hund ausarbeiten, auch wenn es ein bißchen dauert. Und er zwischendurch eine kleine Aufmunterung braucht, ohne den Hund natürlich zu drücken. In Räumen fangen Wir auch erstmal an mit VP offen hinlegen, dann bißchen abgedeckt usw. (Ich denke, so machen es doch fast alle). Und der Hund arbeitet dann ja automatisch aus und wird immer besser in der Suche. :)
Manche Menschen haben den Kopf nur, damit es in den Hals nicht reinregnet ;)

Grüße Martina

17

Dienstag, 19. Januar 2010, 15:03

Hallo saschmi

Zitat: Der Hund zeigt dieses Verhalten nur in Räumen! Er ist ein sicherer Trümmerhund, geht in jede Röhre, in jedes Loch! Er schaut nicht beim Bellen auf mich! Es geht mir darum wie ich mich verhalten soll, dass er sich nocheimal stärkere Witterung suchen soll. Kommando ja oder nein.

Gebe Deinem Hund "Red Bull"(für die Flügel ^^ ) und er kann die Witterung weiter ausarbeiten - oder sei froh, dass Du noch einen unverdorbenen Hund hast und bestätige ihn für die korrekte Anzeige.
Was willst Du mehr? Ich hoffe Du bist nicht eine von denen die glauben, dass der Hund der Bergung durch bellen anzeigt wo sie mit dem graben anfangen muß ;-)

Konkret mache ich es in so einer Situation so: ich lobe den Hund ausgiebig für sein richtiges Verbellen der stärksten Witterung und dann zeige ich ihm wo das Opfer wirklich ist und dort bekommt er sein Spielzeug vom Opfer. Erfahrene Hunde sind dann (in gewissen Grenzen natürlich) in der Lage selber draufzukommen wo das Opfer ist.
Was soll der Hund damit lernen? Hier ist die Witterung aber die Bestätigung gibt es an anderer Stelle - such' sie Dir? Diese "Erfahrungswerte" sind meinem Hund auch mal auch mal beigebracht worden. Es hat ewig gedauert bis ich es wieder heraus bekam :cursing:
Für eine Lagebeurteilung benötigen wir u. a. klare und eindeutige Anzeigen. Die Eigeninterpretationen und Gedankengänge der Hunde stehen zumindest mir da nur im Weg.

Gruß
sylvia

18

Dienstag, 19. Januar 2010, 16:07

@ sylvia

Durch das ausgiebige Lob ist die Übung für den Hund damit erfolgreich abgeschlossen. Die Hunde kennen es, daß sie nicht bei jedem Opfer ein Spielzeug/Futter bekommen, sondern auch manchmal 'nur' ein Lob durch den HF. Damit ist die Übung für den Hund erstmal erfolgreich gewesen, man macht ihm deutlich, daß er alles richtig gemacht hat!

Wenn man ihnen dann zeigt wo das Opfer wirklich ist sind sie (wie ich schon sagte in gewissen Grenzen!) durchaus in der Lage ihre Schlüsse daraus zu ziehen. Das zeigt mir z.B. deutlich meine Arbeit mit meinem älteren Beauceron. Wie ich schon schrieb ist mir nicht ganz klar wie sie das Verknüpfen, aber nach dem was ich sehen kann verknüpfen die Hunde, die wir bisher so gearbeitet haben zumindest nicht falsch. Natürlich bin ich mir bewußt, daß eine Fehlverknüpfung möglich ist. Wobei ich betonen möchte, daß ich Fehlverknüpfung nicht mit Ausbildungsfehler gleich setze!!! Nicht immer ist uns klar, was Hunde genau verknüpfen, manchmal merken wir erst später, daß es nicht das war, was wir eigentlich dachten. Wenn ich das bei einem Hund feststellen würde, würde ich selbstverständlich meine Strategie ändern- ganz individuell zu dem, was der Hund zeigt!

LG,
Alex

19

Dienstag, 19. Januar 2010, 18:51

Da in Räumlichkeiten die Thermik sich von einer Arbeit auf einem offenen Trümmerfeld, dem freien Wiesen- und Waldbereich recht stark unterscheiden, bestätige ich meinen Hund an der Stelle, an der er bellt. In kleinen Räumlichkeiten mag die Vorgehensweise, wie sie beschrieben wird noch funktionieren, bei großen Hallen und Einkaufszentren ist es recht bedenklich. Die auftretende Luftzirkulation aufgrund der Kälte- und Wärmezonen spielt einem so manchen Streich.

Auch eine laufende Klimaanlage verträgt die Witterung an ganz andere Bereiche, wo eine weitere Suche hinfällig ist, da der Hund nur verunsichert wird und nicht auf den Punkt finden kann. Da ist die Anzeige an einer kalten Aussenwand sicher und weit ab in der Mitte des Raumes entsteht durch die unterschiedlich warmen Luftschichten ein Kamineffekt, der eine Anzeige für den Hund unmöglich macht, besonders dann, wenn der HF keine Kenntnisse hat, wo die Person versteckt ist.
Grüße
Holmes


Die meisten Leute arbeiten an Eiligen Dingen, nicht an den Wichtigsten
(Donald Rumsfeld)

WestLaekenteam

20

Dienstag, 19. Januar 2010, 22:13

In großen Hallen funktioniert die beschriebene Methode natürlich nicht, da wird der Hund dort abschließend bestätigt wo er bellt. Das setzt aber voraus, daß der Hund schon weit fortgeschritten ist in der Ausbildung, denn ich muß mich dann auf sein Verhalten verlassen können.
In der Ausbildung vermeiden wir solche Suchlagen.


LG,
Alex

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