Hallo Ivonne!
Du hast da einen riesigen Haufen an Fragen aufgeworfen. Zu einigen Punkten gab es bereits teils heftige Diskussionen in diesem Forum. Wenn du Muse hast arbeite dich dort durch. Ich möchte nur zu ein paar Stellung nehmen.
Zuerst die leichten: Wenn du die Namen anklickst landest du bei der "Beschreibung" der einzelnen User - soweit sie es eingegeben haben! Bei mir findest du als "Heimat" Niederösterreich, genauer Klosterneuburg. Ich bin Mitglied der RH-Staffel des ASB St.Pölten. Gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin führen wir Luna, unsere Berner Sennenhündin - liebevoll auch der Panzer oder auch die Flasche genannt - je nach Situation.
Zu den weiteren Punkten. Die Bestätigungsmethode - dazu gabs bereits viele Posts. Verkürzt gesagt kannst du mit beidem Arbeiten - Spielzeug oder Futter. Jetzt werden bald viele wieder über mich herfallen. Ich bin der Meinung, daß man mit beiden Varianten (je nach Hund) zum Ziel, wenn es das gibt, kommt. Wichtiger als das Bestätigungsobjekt ist vielmehr WAS du bestätigst. Hier passieren ungewollt die meisten Fehler. Deshalb stellen sich bei mir ganz heimlich die Nackenhaare auf, wenn ich von Bellen auf Kommando höre. Es spricht nichts dagegen deinem Hund das Bellen auf Befehl beizubringen - nur hat dies mit einem Anzeigebellen nichts zu tun (jetzt frißt mich der Rest). Damit sind wir auch schon bei der Anzeigeart.
Die in Mitteleuropa gebräuchlichsten hast du ja schon geschrieben bekommen. Da du scheinbar mit einer ÖRHB-Staffel Kontakt aufgenommen hast, bin ich mir sehr sicher, daß das Bellen zum Zug kommen wird. Der große Vorteil dabei ist ein und dieselbe Anzeige auf Flächen und auf Trümmern zu haben. Es gibt aber auch sehr gewichtige Argumente dagegen. Jeder, der einen weit schlagenden Hund hat und mit diesem vielleicht bei starkem Wind in gräbendurchsetzten Gelände oder dichten Wald gearbeitet hat, kann ein Lied davon singen.
Zum Thema wo Unterordnung (welch häßliches Wort) trainiert wird. Wenn die Sicherheit der Hunde und der anderen Verkehrsteilnehmer vorhanden ist, so ist das völlig in Ordnung. Je lebensnäher und abwechslungsreicher auch die UO geübt wird, desto besser wird es klappen. Wer hat den Satz:" ABER, am Hundeplatz kann er es doch ?!!" nicht schon gehört! Aber da hast du ja deine Mutter

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Ich hab auch bewußt von normalen innerartlichen Verhalten eines Hundes geschrieben. Sehr häufig interpretieren wir das Verhalten unserer Vierbeiner zumindestens teilweise falsch. Es gibt immer Interaktionen - problematisch werden diese aber meist erst beim Eingreifen des Menschen!
So, das reicht einmal
Freigegeben zum Fraß - Dieter