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Dienstag, 14. August 2007, 12:01

Winterausbildung für "Externe"?

Hallo zusammen!
Unsere Hündin Amanda, ein Weißer-Schäferhund-Border-Collie-Mix wird im Februar ein knappes Jahr alt sein. Sie ist sehr intelligent, lernfreudig und beherrscht bereits alle üblichen Grundkommandos, und wir sind am Überlegen, welche Art Ausbildung am geeignesten für uns wäre. Da wir sehr viel in den Bergen unterwegs sind und im Winter viel auf Skitour, würde uns die Ausbildung Richtung Lawinensuchhund sehr reizen. Allerdings werden wir voraussichtlich nicht die Zeit aufbringen können für die kontinuierliche Arbeit in einer Rettungsstaffel. Deshalb wollen wir auch nicht die ehrenamtliche Ausbildung dort missbrauchen, sondern sind auf der Suche nach einer Winterausbildung, bei der auch "Externe" willkommen sind.
Bei der Suche bin ich auf die Ausbildung von Walter Fretschner gestoßen, über die ja auch hier im Forum schon einiges berichtet wurde. Das klingt ziemlich genau nach dem, was wir wollen. Aber wisst Ihr vielleicht noch Alternativen? Denn von der Anreise liegt das Ganze ziemlich ungünstig für uns, alles bspw. in der Schweiz wäre viel geschickter.
Bisher wurden wir noch nicht fündig und würden uns über jeden Tipp sehr freuen!
Schon mal vielen Dank und liebe Grüße von Sarah, Marcel und Amanda

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Dienstag, 14. August 2007, 12:46

Hallo Amanda,

Andere kommen aus Norddeuschland, Ostdeutschland, Ruhrpott etc. zu dem Seminar, wie ich gehört habe.
Manche sind sogar aus dem Raum Stuttgart dahin gefahren und das will bei den geizigen Schwaben schon was heißen. :-)

Ich denke eine Alternative dazu gibts nicht, bzw. hab noch von nichts ähnlichem gehört.

Allerdings ist das Seminar schon etwas mehr als mit dem Hund ein bischen im Schnee Gassigehen.

Also überlegs dir nochmal, nur nicht zu lang, da das Seminar immer gerne gebucht wird. (Anmeldungszeit läuft schon für 2008)
Ein Freundliches WUFF-WUFF
MAX


Cui bono



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Dienstag, 14. August 2007, 13:19

Zitat

Andere kommen aus Norddeuschland, Ostdeutschland, Ruhrpott etc. zu dem Seminar, wie ich gehört habe. Manche sind sogar aus dem Raum Stuttgart dahin gefahren und das will bei den geizigen Schwaben schon was heißen.


Jaja, was nimmt man nicht für seinen Hund in Kauf... Wir haben unsere Süße auch extra aus Tating an der Nordsee abgeholt. :DG

Zitat

Allerdings ist das Seminar schon etwas mehr als mit dem Hund ein bischen im Schnee Gassigehen.


Das soll es ja auch sein! Schließlich wollen wir Amanda fit für die Berge machen, damit sie später mal auf Ski-/Hochtouren etc. mitkommt!
Ich habe auch schon mit Herrn Fretschner geemailt. Nur wollte ich jetzt doch mal noch sehen, ob noch jemand eine Alternative weiß...

Danke schon mal für Deine Rückmeldung!

4

Dienstag, 14. August 2007, 13:24

Ich kann Max nur zustimmen !
Regelmäßige Teilnehmer kommen sogar aus Greifswald...
Das Seminar ist ganz toll, allerdings schadet ein wenig Rettungshundegrundausbildung nicht.
Das Ziel ist nicht unbedingt, einen Lawinensuchhund auszubilden, sondern für die meisten Teilnehmer in erster Linie Motivation-Motivation-Motivation... für die "normale" Rettungshundearbeit. Die Hunde sind eigentlich alle "vorgebildet" d.h. arbeiten in einer Staffel in A, CH oder D entweder als Einsatzhund oder als "Rettungshund in Ausbildung".
Nebenbei ist es sogar auch Urlaub, man kann es dort gut aushalten :)

Ob Dein Hund dadurch für Skitouren fit wird? Eher fitter in der Anzeigenarbeit....
Vielleicht ist das eher was für Dich? http://www.hund-am-berg.de
Grüße von
Bea + Kiwi

5

Dienstag, 14. August 2007, 20:02

Zitat

Original von Kiwi
Regelmäßige Teilnehmer kommen sogar aus Greifswald...
/quote] :d7


Nach dem was Du schreibst ist ein Lawinenhundetraining (v.a. nach Walters Art) nicht das, was Du suchst. Auch wenn wir die eine oder andere sehr lustige Skitour unternommen haben, so geht es bei einem Lawinenhundetraining doch in erster Linie um die Ausbildung von Rettungshunden.

Bea's Link klingt nicht schlecht.

Habe aber noch nicht ganz verstanden, ob Du einfach im Winter Skitouren mit Deinem Hund machen willst (habe noch keinen Hund gesehen, der damit wirklich Probleme hatte, vorausgesetzt er ist gesund und fit), oder ob Du auf der Suche nach einer dauerhaften Ausbildungsrichtung für Deinen Hund bist.

Vielleicht kannst Du uns noch etwas genauer beschreiben, was Du suchst, dann können wir konkretere Tipps geben.

Viele liebe Grüße,
Alexandra

Heinz

BRH Rettungshunde

Beiträge: 1 844

Beruf: Feinmechaniker

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6

Mittwoch, 15. August 2007, 00:39

Hi,
Versuche es doch mal bei der Staffel Passeiertal vom italienischen Roten Kreuz!
Einige unserer Hundeführer fahren jedes Jahr dort hin!
Ich glaube hier im Forum gab es auch schon mal davon einen Thread!

Heinz
Siehst Du die Lea ohne Leine, brauchst Du Glück und feste Beine!

7

Mittwoch, 15. August 2007, 09:47

Erstmal vielen Dank für Eure ganzen Rückmeldungen!

Ja, was genau wollen wir... Es ist einfach so, dass wir uns mit Amanda schon intensiver beschäftigen möchten und sie mehr fördern wollen als im üblichen Hunde-Gassigehen-am Fahrrad laufen-Alltag. Die meisten Angebote in den Hundesportvereinen wie Agility, Flyball etc. sagen uns allerdings nicht so sehr zu - ganz zu schweigen von dem oft vorhandenen verbissenen Ergeiz mancher Hundebesitzer.
Die komplette Rettungshundeausbildung samt Engagement ist uns jedoch zu zeitaufwändig.
Da wir im Winter sowieso viel im Schnee sind, haben wir überlegt, dass wir mal in den Bereich der Lawinensuchhunde schnuppern können. Das würde uns von der Aufgabe sehr interessieren und käme unseren eigenen Interessen auch entgegen. (Dass Amanda nach der Winterausbildung nicht besser Skifahren kann, ist schon klar :DG, und dass wir nicht jegliches Lawinenrisiko außer acht lassen können, weil sie dann dabei ist, ebenso...) Aber insgesamt käme uns eine Ausbildung im Schnee, wo wir sowieso gerne sind, natürlich eher entgegen, als eine Ausbildung in Trümmersuche...
Der Kurs von Walter Fretschner macht schon einen sehr guten Eindruck. "Fit am Berg" denke ich, bekommen wir Amanda auch so ohne großes Training von außen: Sie balancierte schon mit 4 Monaten auf unter 10 cm breiten Baumstämmen in einem halben Meter Höhe, felsiges Blockgelände war bei ihrem Alpendebüt von 2 Wochen auch kein Problem. Die Ausbildung von der Staffel Passeiertal ist, wenn ich es richtig verstanden habe, nur für Rettungshundeführer oder solche in Ausbildung gedacht. Wir werden jetzt mal sehen, wie wir die Winterausbildung von Walter in unseren Terminplan integrieren können, Urlaub einreichen etc. - und vielleicht sind wir ja dann im Februar dabei!

- Aber falls noch Vorschläge oder Anregungen kommen, freuen wir uns natürlich weiterhin!

Liebe Grüße von Sarah und Marcel mit Amanda

Sabine+K

Fortgeschrittener

Beiträge: 438

Beruf: Flugbegleiterin/Familienmanagerin

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8

Mittwoch, 15. August 2007, 10:23

Hallo Sarah,

der SVÖ hat in den letzten Jahren immer auf einer Hütte in der Steiermark einen Winterlehrgang abgehalten.
Der war auch (aber nicht nur) für eher hundesportlich orientierte Hundeführer oder RH-Führer gedacht, die mit ihrem Flächen- oder Trümmersuchung Motivationsarbeit im Schnee machen wollten.
Ich war vor ein paar Jahren mal dabei und es war sehr spaßig.

Damals waren auch einige Nicht-SVÖler dabei und sogar einige "Flachlandtiroler" von jenseits des Weißwurstäquators :] :respekt.

Auf der SVÖ-Seite findest du einen kurzen Bericht über den Winterlehrgang 2006.

Ich schaff's nicht, den zu verlinken, deshalb hier mal der Weg zu Fuß:

Gehe auf www.svoe.at, dann in der unteren Leiste auf "Ausbildung/Sport", dann auf "Rettungshunde im SVÖ", dann auf "Winterlehrgang 2006" (Unter "Aktivitäten und Berichte").

Ansprechpartner ist normalerweise Gerd Thanner von der OG Knittelfeld oder Erik Koczi als bundesweiter Referent für das RH-Wesen im SVÖ.



(OT: Hey, JerryLee, was lesen meine müden Äuglein?! Du machst im September einen Workshop für den SVÖ?? Klasse!! Bin ich da etwa schuld dran, weil ich damals den SVÖ mit dem Westlaeken-Virus infiziert habe?? :dx11)
Grüße
Sabine+K


"Ein Leben ohne Hund ist ein Hundeleben."

9

Mittwoch, 15. August 2007, 10:45

Meld Dich doch mal beim Rolf Frasch => http://www.hund-am-berg.de und auf 'Winter' klicken
Walters Kurs ist von Rettungshundlern für Rettungshundler, und eher nicht dazu gedacht, um mal Spaß im Schnee mit seinem Hund zu haben. Weiß nicht, ob Du Dich nicht langweilen würdest, wenn wieder und wieder an den Anzeigen gearbeitet wird... Stellst Du Dir das so vor? Was würdest Du im Nachhinein mit dem erworbenen Fähigkeiten einer Anzeige machen wollen?
www.br-online.de/wissenschaft/Tiersendun…ungen/zeit.html Es gab auch mal einen Beitrag über ihn im Fernsehen, der scheint aber nicht mehr auf der Webseite zu sein, ich hab ihn nicht gefunden...
Grüße von
Bea + Kiwi

Morgana

BRK Rettungshunde

Beiträge: 25

Beruf: Verkäuferin

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10

Mittwoch, 15. August 2007, 10:49

sinnvolle Beschäftigung ????

Hallo Sarah und Amanda,

ich weiß aus eigener Erfahrung, das aber auch Walter ein gewisses Grundwissen und div. Grundkenntnisse der Rettungshundearbeit vorraussetzt... sowohl vom Hund , wie auch vom Hundeführer. Was nützt es dir und deinem Hund, wenn ihr beide nicht wisst, was es heißt eine vermißte Person zu suchen. Weiß deine Amanda was sie tun soll, wenn du sie losschickst mit dem Komando " Such" , hat sie schon jemals etwas von Eigenanzeige oder Opferbindung gehört , oder wurde sie damit konfrontiert oder sogar darauf trainiert... weiß sie was sie machen muß , wenn sie jemanden findet, wie eine Anzeige zu erfolgen hat , und was du dann zu tun hast. In diesen Winterseminaren von Walter geht es in erster Linie doch darum , die Fertigkeiten des Rettungshundes zu schulen und weiter auszubilden. Wenn du sagst das du deinen Hund sinnvoll beschäftigen willst, aber dir doch die Rettungshundearbeit zu zeitaufwendig ist, warum willst du sie dann in ein Winterseminar schicken, wo sie schon jetzt nicht die nötigen Grundkenntnisse hat... sorry aber das versteh ich persönlich nicht ....Vielleicht solltest du es dir wirklich nochmal ernsthaft durch den Kopf gehen lassen , ob das nicht rausgeschmissenes Geld ist..ich denke eben das dein Hund in den zwei Wochen nicht das erlernen wird , wofür andere Monate/Jahre brauchen.... und ihr mit dem Kurs nicht so gut beraten seit, wenn du nicht vorhast aus deinem Hund einen Rettungshund zu machen , und jetzt nicht schon anfängst sie zu arbeiten und dementsprechend zu trainieren !!! Von der Geräte und Unterordnungsarbeit ganz zu schweigen!

So einfach ist das Alles eben doch nicht! Ich denke auch das mir der ein oder ander hier zustimmen wird, vor allem die , die Walter kennen und schon einmal bei dem Winterseminaren dabei waren ! Spaß macht es sicherlich einerseits , aber es ist auch hart in den Anforderungen sowohl für die Hundefüher wie für dem Hund! Nicht alle haben nur Positives berichtet ...

Was auch immer du tust und wie du dich entscheidest.. ich wünsch dir und deiner Amanda auf jedenfall viel Glück dabei , und wer weiß, vielleicht sehen wir uns dann ja doch nächstes Jahr im Winterseminar und ihr beide überzeugt mich vom Gegenteil ... :)!

Morgana
:love: I love my Dog....

Miss Marple

THW Rettungshunde

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11

Mittwoch, 15. August 2007, 17:10

RE: Winterausbildung für "Externe"?

Moin Sarah, =)

ich denke, jeder muß selber wissen, was er macht. Und warum als "Nichtrettungshundler" nicht so ein Seminar besuchen? Schätze die Grundlagen der RH-Arbeit werden Dir fehlen, aber warum es nicht ausprobieren? Vielleicht klappt es ja doch ganz gut.
Aber welcher Beschäftigung soll Dein Hund nachgehen, wenn kein Schnee mehr liegt?
Ist eine Beschäftigung nicht besser, die Ihr das ganze Jahr hindurch machen könnt. Agility, Obedience, Fährtensuche etc. Denn so mußt Du Dir für die schneefreie Zeit wieder eine Beschäftigingsart suchen.

Kleine Anregung und Gruß aus Kiel von MM 8:)
Manche Menschen haben den Kopf nur, damit es in den Hals nicht reinregnet ;)

Grüße Martina

12

Mittwoch, 15. August 2007, 21:08

@Morgana

Carpe Noctem ?????

Was machst Du da ???? :monster 2
Ein Freundliches WUFF-WUFF
MAX


Cui bono



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Donnerstag, 16. August 2007, 09:51

@ Morgana:
Die Frage mit den Vorkenntnissen in der Rettungshundearbeit habe ich mir auch gestellt, aber ich hatte Walter in der Mail eigentlich explizit geschrieben, dass wir diese nicht haben... - Wenn es tatsächlich so ist, dass bei dem Kurs nur Rettungshundeteams dabei sind, ist es natürlich für alle Seiten doof, wenn wir bei Null anfangen...

Was das Weiterüben angeht:
Das Anzeigen ist ja vom Schnee übertragbar, d. h. üben müsste man das auch im Sommer können, oder irre ich mich?
Aber selbst wenn wir die Arbeit danach nicht weiter verfolgen, ist es sicher eine tolle Erfahrung und nicht rausgeschmissenes Geld. (Eine Woche Skitouren ist kaum günstiger...)
Oder ist es so, dass wir dem Hund dann etwas wegnehmen, also dass wir ihm erst etwas zeigen, was ihm so sehr liegt, und ihn das dann nicht weiter machen lassen?

Fragen über Fragen... Wir werden nochmal tief in uns gehen mit der Frage, was wir wie wollen.

Euch allen vielen vielen Dank für die Rückmeldungen!!!

Liebe Grüße, Sarah

Morgana

BRK Rettungshunde

Beiträge: 25

Beruf: Verkäuferin

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14

Donnerstag, 16. August 2007, 18:05

@snowmaster


Das willst du gar nicht wissen :DG

Lg Morgana
:love: I love my Dog....

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