Nocmal was, ich hab mich damit dadurch, dass es eben unser Landesausbilder beim BRK ist, der das mit einem seiner Hunde macht auseinandersetzen müssen und will euch gar nicht davon abhalten es mal asuzuprobieren, warum nicht.
Nur vielleicht noch nen bischen Hintergrund:
- Die Lampe ist eine Exgeschützte Wasserdichte Handlampe von Petzel.
- Sie wird an einem Neoprenhalsband befestigt, dass durch Klettverschluss leicht aufreist (Sollbruch).
- Sie leuchtet dem Hund nicht vor die Füße, sondern zur Seite und erhellt den "Kompletten" Raum nur durch Reflektionen an der Wand, dadurch wird es nicht wiklich Hell, aber heller.
Eigentlich nicht doof, oder?
Meine Überlegung ging aber dahin, dass unsere Hunde auch nachts in der Fläche suchen, auch wenn es stockdunkel ist. Dabei stolpern sie nicht über Aste oder rennen gegen Bäume und sie laufen in der Fläche wesentlich schneller als in den Trümmern. In den Trümmern sollen die Hunde ja gerade "langsam und bedacht" laufen.
Ich sehe nicht das Problem, dass ein Hund nicht mehr erkennen kann wo er hinläuft. Hunde können auch bei absoluter Dunkelheit noch genug erkennen. Die Gefahr liegt dabei mehr bei ungestühmen Hunden die zu schnell laufen.
Zur Lampe, wenn ein Hund nicht daran gewöhnt ist in Dunkelheit zu arteiten und es passiert, dass die Batterie ausgeht, die Lampe kaputtgeht,... hat man mehr Probleme, als wenn man es ganz ohne trainiert.
Die Hunde, von denen ich weiss, dass sie in der Dunkelheit abgestürzt sind, sind abgestürzt, weil sie zu schnell gearbeitet haben und nicht weil sie nichts gesehen haben. Wir haben die ERfahrung gemacht, dass die Hunde in der Dunkelheit sehr gut arbeiten können und es nur zum Problem wird, wenn ihnen der HF mit einer Taschenlampe immer wieder in die Augen leuchtet, auch ein Hund braucht 10-20 Sekunden, bis sich seine Augen gut an die Dunkelheit gewöhnt haben. Der Mensch braucht immerhin über 10 Minuten dafür. Probierts aus und setzt euch mal Tagsüber in eine Dunkle Tonne, es ist eschreckend was man nach einer viertelstunde alles sieht.